Sonntag, 19. April 2015

Frühling in Hecke und Wiese



 

Zu den Wiesenblumen im Garten gehört natürlich auch der Frühling in Hecke und Wiese, die Rasenflächen und Ecken, die bei schönem Wetter und Sonnenschein einiges zu bieten haben. Aus dem noch nicht gemähten Rasen mit Unkrautbüscheln kommen die überraschendsten Blüten zum Vorschein, die man sonst kaum wahrnimmt. Im Bild eine Forsythie die in der Hecke heranwächst und mit ihrer Farbe im Sonnenlicht alles aufhellt.  


 














Kleine Traubenhyazinthen, Muscari batogoides der Familie Asparagaceae, die eine Größe von 10-20 cm haben und in Obstgärten, Gebüschen und an Weinbergen zu Hause sind. Diese Licht- und Halbschattenpflanzen nennt man auch Halbkulturformation. Die Natur bietet jetzt den Lebensraum für Insekten, für Hummeln, Bienen und Falter, viele Arten tummeln sich da.




Licht und Halbschattenpflanzen wie Faden-Ehrenpreis, Margeriten und Löwenzahn bringen die Farbe und romantische Naturansichten ins Blickfeld. Mit den Margeriten, oder auch Gänseblümchen ist der ganze Rasen voll. Diese Wiesen-Margerite gehört zu den Korbblütlern und sieht doch richtig putzig aus. Fotos: © Leo Wirth


Die >>> Margeriten in der Wiese <<< 

Eine wunderbare >>> Blumenwiese im Klostergarten <<< von Rothenburg und etwas später dann >>> Die Goldrute <<<






Mittwoch, 15. April 2015

Wiesenblumen und Mischblumen im Garten






 
Bei schönem Wetter und Sonnenschein kommen die Wiesenblumen aus dem noch ungemähten Rasen heraus und bereichern den Gebüschrand. Das ist schöne Natur und der richtige Lebensraum für Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und viele andere Arten. Solche Rückzugsgebiete brauchen die Nesselfalter um ihren Nachwuchs zu pflegen und viele andere Arten. Licht und Halbschattenpflanzen wie Faden-Ehrenpreis mit blauen Blüten und nur 3-5 cm groß, mit Margeriten oder Gänseblümchen und mit Löwenzahn bringen die Farbe und etwas romantische Naturansicht an die Büsche. Das schöne Konzert der Laubfrösche in den Hecken, am Wasser und das Schwärmen der Käfer, die Lieder der Vögel, das weiß alles nur von Liebe zu singen, zu schweben und zu duften.
Fotos: © Leo Wirth


Ein Blick auf >>> Osterglocken am Ostersonntag <<< und zu >>> Traubenhyazinthen <<< gleich nebenan. Die >> Ligusterhecke blüht << am Heckenacker in Rothenburg, früher die Abschirmung der Gärten und Gemüsefelder 

 

 Dazu: Im Klostergarten in Rothenburg ob der Tauber sind im Juni/Juli wunderbare Blumenbiotope zu sehen. Diese artenreichen Grünlandbiotope sind wegen des Stickstoffgehalts und wegen der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung selten geworden. Im Garten- und Landschaftsbau sind diese Blumenwiesen ein Gestaltungsziel, das im Verlaufe der Jahreszeiten verschiedene Aspekte an Farbe, Wuchshöhe und Tierbesatz bietet. 





Das ästhetische Erlebnis steht dabei im Vordergrund und als ich durch den Klostergarten ging, waren viele Besucher am Fotografieren und ganz hingerissen von der Vielfalt an Blumen.

Auch eine Besucherin ist begeistert von den Mischblumen ihrer Heimatregion und meint: "die sind ja echt traumhaft, die Natur ist so unglaublich schön". Ja, da hat sie recht!






 

 


Am Walnussweg vom Heckenacker nach Steinbach >> Bildstock aus Muschelkalk << in schöner Natur. 

Zwischen Gebsattel und Bockenfeld >> Biotop an der Tauber << ein schönes, seltenes Naturbild.


Sonntag, 12. April 2015

Nostalgie in alten Kochbüchern



Das Kochbuch meiner Mutter, täglich verwendet und vollgeschrieben mit Erfahrungen aus zirka 90 Jahren, Erprobte Rezepte, denn Kochen war nicht nur das Zubereiten von Lebensmitteln, sondern auch die Freude am Ausprobieren und Abschmecken. 



Zum Beispiel der Schweinebraten, für vier Personen liest sich um 1924 so : ein ¾ Kg Schweinefleisch, 1 Esslöffel Fett, 1 Esslöffel Mehl, 1 Zwiebel, Salz und Pfeffer, 1 Teelöffel Maggi Würze. Das mit Salz und Pfeffer eingeriebene Fleisch im heißen Fett von allen Seiten anbraten und zuletzt die kleingeschnittenen Zwiebel mitbräunen lassen. ½ Liter kochendes Wasser zugießen und bei geschlossenem Topf 1 ½  Stunde garschmoren lassen. Das Fleisch herausnehmen, warmstellen, das Mehl mit kaltem Wasser anrühren, zum Bratensatz geben, gut aufkochen lassen und nach Salz und Maggi Würze abschmecken.

Damals hatte man zur Mengenberechnung noch gehäufte Löffel, oder gestrichenen Esslöffel voll Butter, das waren 15-20 Gramm.














Das liest sich doch wie ein Gedicht und die Maße in Ess- oder Teelöffeln  praxisbezogen. Die Maggi Würfel kennt auch keiner mehr, dafür gibt es jetzt die Gekörnte Brühe. Das Gemüse holte man beim Bauern um die Ecke, wie die Milch oder die Eier und was der nicht hatte gab es damals im Konsum Laden. Im Kochbuch wurden auch die Fleischsorten und die Aufteilung erklärt, so dass die Hausfrau wusste was sie beim Metzger verlangen sollte.
Das Kochbuch meiner Mutter, 1924 zur Hochzeit - Maggi = Gesellschaft Berlin W 35

Ein kleiner Blog voll Weiberkram >> http://pfeffisblog.blogspot.de/ <<




Wo ist die Esskultur geblieben und das Verständnis für die heimischen Lebensmittel. Vom gemeinsamen Essen im Kreise der Familie hin zur Fast Food, möglichst schnell und im vorbeigehen. Ne, da macht das Selberkochen schon mehr Spaß, am AEG Herd und Butter oder Schweinefett ersetzen wir halt jetzt durch Olivenöl, kein Problem. In diesem Sinne schaue ich ab und zu mal wieder rein ins alte Kochbuch mit den plattgedrückten Kräutern. Foto: © Leo Wirth


Zur AEG Weblog Seite mit Tipps zum Selbstkochen gehts hier >> http://geschmackssachen.aeg.de/ <<

Ein Ausflug in den Burgbernheimer Wald >> Wildbad Burgbernheim << mit guter Küche.



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps