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Mittwoch, 13. Februar 2019

Die Weinstube Pöbel an der Kobolzeller Steige




The Weinstube Pöbel in Rothenburg ob der Tauber is a listed house, a former Hafnerei which was built around 1637 and which is located in a quiet location in the old town of Rothenburg.





Die Weinstube Pöbel in Rothenburg ob der Tauber  ist ein denkmalgeschütztes Haus, eine ehemalige Hafnerei die um 1637 erbaut wurde und die sich in ruhiger Lage in der Altstadt von Rothenburg befindet. 

Das Haus liegt unterhalb vom berühmten Plönlein oder oberhalb vom Kobolzeller Tor, es liegt direkt am Jakobsweg. Zu den 3 Zimmern der Weinstube bezw. zu dem Mehrbettzimmer, wird ein reichhaltiges Frühstück geboten. Die Gäste loben das gute Essen und die moderaten Preise: "It is a great home made German food at reasonable price". 
Heinz Pöbel ist immer hilfsbereit und als ehemaliger Schiffskoch und Chefkoch eines großen Küchenbetriebs, erfahren mit allen Dingen die beim Zubereiten von Gerichten nötig sind.



Kontakt: Heinz Pöbel, Koboldzellersteig 10,  D-91541 Rothenburg ob der Tauber, Telefon  0 98 61-1350 und E-Mail: weinstube-poebel@gmx.de




Immer schön anzusehen >> Das Plönlein in Rothenburg << ob der Tauber und die Steige runter in das Taubertal >> von-den-arkaden-am-wildbad-zur eselsbrücke << schöne Flußmotive 
   

Franken mit Natur >> Das Wildbad << im Burgbernheimer Wald auf der Frankenhöhe 


Text & Fotos: © Leo Wirth




 

Freitag, 16. November 2018

Olympia beim Relaxen



Der überraschend schöne Sonnentag, heute früh leichter Nebel und Temeratur gerade mal 1 Grad, brachte um die Mittagszeit dann schon 11 Grad, so ließ sich Olympia nicht halten und machte ihren Rundgang. 



     



Und zum Relaxen gehört auch Putzen und Schönheitspflege. Am liebsten rollt sie sich hin und her, macht lustige Figuren, lässt sich kurz anfassen und rennt dann weiter durch die Hecke, oder im Garten rum.

Hier ist >> Olympia beim Erkundungsgang << die lässt keine Ecke aus im Garten beim Rundgang und Stöbern.

Ein Blickpunkt im Garten ist >> Jamee << beim Streifzug und Baldowern 




Um die wärmsten Ecken zu finden und weil sie von den ruhigen Stunden im Haus genug hatte, lockte das Stöbern, Spielen, Genießen und das anschließende Relaxen im Sonnenschein am Dach zum Stöbern.
 
Die Schmusekatze die aus Burgbernheim stammt ist gutmütig, umgänglich aber doch recht vorsichtig bei Kontakten. 

Report & Fotos © Leo Wirth


Ein paar Bilder mit Pferdegespannen in Rothenburg >> Landauer wieder unterwegs << und beim Volksfestumzug durch die Stadt


Blumenwiesen im Sommer >> Wiesenblumen und Natur << im Garten, Olympia kennt sie alle



Sonntag, 24. Juli 2016

Der Markgrafenbau Burgbernheim


Im Burgbernheimer Wald oberhalb des Gasthof Wildbad steht dieser Markgrafenbau auch Fürstenbau genannt.


 



Der letzte Markgraf von Ansbach
Christian Friedrich Karl Alexander hat diesen dreiflügeligen Bau 1789-1790 errichten lassen.  
Der markgräfliche Baukondukteur Carl Christian Riedel hat ihn als Jagdschloss errichtet. Eine Beschreibung des historischen Gebäudes findet man bei den Sehenswürdigkeiten von Burgbernheim und dem Verein Freunde Markgrafenbau seit 1975 zuständig. 

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest
 




Infos >> Burgbernheim << und zur Erhaltung unter >> Sehenswürdigkeiten-Markgrafenbau << und ein Link zu >> Burgbernheim Waldgasthof Wildbad <<  im Blog. 

Dazu in Illesheim, Burg Röllingshausen der >> Eppelein von Gailingen << Nähe Burgbernheim. 

 

 

Samstag, 28. Juni 2014

Eppelein von Gailingen



                    

Eppelein von Gailingen - Ein Raubritter aus Franken oder a weng a Robin Hood oder auch wej aaner unter die Reeder kummt.

 


Wenn man grad mal wieder nach Nürnberg und dann auf die Burg kommt, ist der erste Gang zur Mauer um festzustellen ob der Hufabdruck noch da ist, den der sagenumwobene Ritter Eppelein hinterlassen haben soll. Eine fränkische Sage, ein fränkischer Raubritter, ein wenig ein Robin Hood, ein Rebell gegen Ungerechtigkeit der sozialen Verhältnisse, viel Dichtung und unheimlich romantisch das ganze. Sie hatten ihn gefangen, mit Spießen und mit Stangen, den Gailingen von Eppelein, das war ein Jubeln und ein Schrein......, so beginnt ein Gedicht über den berühmten Raubritter Eppelein von Gailingen, das wir in der Schule lernten und immer wieder gerne aufsagten. Der Gang auf die Nürnberger Kaiserburg, um den Hufabdruck in der Sandsteinmauer zu sehen und mit den Fingern abzutasten war Pflicht für ganze Schulklassen. Jeder Erwachsene der nicht sagen konnte er hätte den Hufabdruck nicht gesehen, gefühlt war kein Franke. Bewundernd staunte man, wie der Eppelein gefesselt und aufs Pferd gebunden vom Galgen auf die Mauer und über den unheimlich breiten Graben in die Freiheit springen konnte. Das hat jeden in den Bann gezogen und ein Leben lang beschäftigt, jou werkli.

  
Der Eppelein Sprung von der Burg, ist auf einer alten Postkarte von 1901 festgehalten, so ist die Geschichte romantisch verklärt zu sehen, wie man sie halt im Nürnberger Raum erzählte und kannte. 
Von den Nürnbergern gefangen und dann kurz vor der Hinrichtung abgehauen, so schließt die Story spöttisch mit einem Reim. 

“So gewiss, dass der Eppelein, ist gesprungen über’n Grab’n.

So gewiss hängen die Nürnberger keinen ehe sie ihn hab’n.“


Richtig schej, Gell?


Zum Ritteressen in Uffenheim mit dem Gedicht von Eppelein geht's hier > http://www.ritteressen.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=37&Itemid=61

Eine BIO bei Ahnenforschung > http://www.geilings.com/ahnenforschung/





Der Erzfeind Nummer 1 der Nürnberger Pfeffersäcke, der Stadt und des zollerschen Burggrafen wurde zum übelsten, wildesten Raubritter abgestempelt und erbarmungslos gejagd. Uns Kindern wurde immer gesagt, der Eppelein stamme aus Gailnau bei Rothenburg, Gemeinde Wettringen-Mfr. das klang schlüssig, Gailnau und Gailingen. Dort soll er der Sage nach eine Burg gehabt haben, von deren verfallenen Resten noch unterirdische Gänge bis nach Waltersdorf und Diebach führen sollen. Inzwischen weiß man aber, dass der Eppelein von Gailingen mit richtigem Namen Apollonius von Gailingen hieß und um 1320 in Illesheim bei Bad Windsheim geboren ist. Gestorben am 15.Mai 1381 in Neumarkt in der Oberpfalz. Er war auch als Eckelein Gayling, Ekkelin Gayling oder Eckelein Gailing bekannt. Nachbargemeinden sind: Bad Windsheim, Obernzenn, Oberdachstetten, Marktbergel und Burgbernheim. 
  

In Illesheim im Raum Bad Windsheim lebten die Geylings auch auf Burg Röllingshausen. Mit Rothenburg hatte das ganze deshalb zu tun, weil auf Antrag der Stadt und mit dem Einverständnis des Kaisers Karl IV. der Besitz und das Schloss des Eckelein konfisziert, bezw. zerstört wurde. In dem am Ausgang des Steinbachtales zum Taubertal gelegenen Weiler Steinbach hatte der Eppelein von Gailingen im Jahre 1380 urkundlich einen Hof. Na jedenfalls ist der Eppelein auch nach rund 700 Jahren immer noch in Erinnerung und sein kühner Sprung über die Burgmauer und den weiten Graben werden noch viele Generationen bewundern und diskutieren. Dass es sich um reine, verklärte Dichtung handelt und es diesen Ritter nie gab spielt kaum eine Rolle dabei, viele möchten so unerschrocken auftreten und fast jeder identifiziert sich gerne mit diesem aufmüpfigen Protestler. Im Sattel war er kaum zu schlagen, verteidigte seine Rechte, kämpfte für viele Lehnsherren und wurde am Ende gerade durch diese ausgeschaltet, verroten, verkaaft und umbrocht.

Ja su gejts, wenn mer si eisetzt für Andere, dann werd ma am End nu im Stich glassen, Gell. 

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps

Werner Schoger im Degener-Verlag > Eppelein von Gailingen und seine Zeit, eine Buchbesprechung und eine BIO bei wikipedia unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Eppelein_von_Gailingen  

Die Alte Burg in Rothenburg, das Haus der Herzöge im >> Burggarten Rothenburg << mit der Burgtoranlage und erholsamen Spazierwegen