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Sonntag, 5. Juni 2022

Der Schrannenplatz in Rothenburg

 

One of the large squares in Rothenburg ob der Tauber is the Schrannenplatz, which can be reached from the White Tower and is located between Schrannenscheune and the Klingenschütt.

 

 Einer der großen Plätze in Rothenburg ob der Tauber ist der Schrannenplatz, vom Weißen Turm aus zu erreichen und zwischen Schrannenscheune und der Klingenschütt gelegen. 

 
 
 
 


Im Jahresablauf als Parkplatz genutzt, finden die Volksfeste wie die Herbst-Messe am Schrannenplatz statt, dem früheren Judenfriedhof im oberen Drittel und die Gebäude um den Weißen Turm, mit dem großen nach vorne, dem Judentanzhaus um 1400 erbaut. 

 

In der Nähe des Judenkirchhofs befand sich ab 1407 die neue Synagoge des zweiten Jüdischen Viertels. Erst 1958 wurde der Platz in Schrannenplatz umbenannt, die Bezeichnung geht auf den Getreidemarkt und Speicher zurück. In der Schrannenscheune finden Veranstaltungen statt. 

 

An der Mauerseite, die um 1380 errichtet wurde und zum Parkplatz außerhalb, befindet sich der Pulverturm, an dessen Strassenseite dann Verkaufsstände aufgebaut werden.

 

 

Ein Rothenburger Kunsthändler >> Ernst Geissendörfer << im Haus Ecke Hafengasse-Schmiedgasse


Immer schön anzusehen >> Kutschen am Schrannenplatz << mit dem Landauer 

 

Der Ortsteil >> Detwang im Taubertal << der Ursprung von Rothenburg und von der Eselsteige >> In den Burggarten << bei der Blasiuskapelle

 

 

 


 

 

Zur Wehrmauer mit dem >> Henkersturm << etwas weiter oben in der Straße.


Ein Blick in >> Die Klingengasse << mit rechts ab zur Röderschütt an der Wehrmauer entlang zum Schrannenplatz


An der Klingenbastei >> Schäfertanz und Museum <<links geht es zum Arthur-Wasse-Weg

 
Ein >> Mittelalterlicher Schweinestall << in der Nähe des Schrannenplatz
 
 
 Die >> Willi Förster Anlage << an der Wehrmauer zum Rödertor 



 
 
 
Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 
 
 
 


Mittwoch, 4. September 2019

Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen in Rothenburg




On the weekend in September 2019 you can once again experience the Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber.Especially the great façade fireworks at the town hall with music performance on Friday is a special experience and always charming and entertaining. 
 
Das schöne Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen ist immer ein Erlebnis in Rothenburg ob der Tauber mit allen seinen Darbietungen.
 





Vor allem das tolle Fassadenfeuerwerk am Rathaus mit Musikdarbietung am Freitag ist ein besonderes Erlebnis und immer wieder reizvoll und unterhaltend.



 
 
 
Vorher ziehen die Historiengruppen mit ihrem Fackelzug und mit ca. 900 Mitwirkenden in historischen Kostümen von der Doppelbrücke hoch zum Marktplatz. 
Fotos: Fassadenfeuerwerk am Rathaus Rothenburg & unten Festspieler am Rathausgewölbe Eingang. 
 



Die Reichsstadttage in Rothenburg bilden wieder den Höhepunkt und den Abschluß der jährlichen Veranstaltungen der Stadt.Alle die sich für Geschichte und Mittelalterliches Brauchtum interessieren können dabei Historiengruppen und Musikvereine erleben und die Aktiven des Festspielvereins vom Meistertrunk in Aktionen sehen. Am Samstags sind viele Historiengruppen zu sehen mit Episoden aus dem 30jährigen Krieg am Marktplatz und mit der Stadtgeschichte sowie der Verleihung der Urkunde mit dem Reichs-Stadt-Privileg. Der Tag endet dann mit dem Stadtbeschuss und einem großen Feuerwerk, das man vom Taubertal aus wunderbar sehen kann und das in ganz Mittelfranken beliebt ist. 

  



 
 
 
 
 Die Geschichte des  >> Meistertrunk in Rothenburg <<  mit einem Bild vom Fassadenfeuerwerk am Rathaus

Vor dem Fleischhaus >> Der Georgenbrunnen << am Rathausplatz 



 


Eine der Großveranstaltungen in Rothenburg ist das >> Taubertal Festival << auf der Eiswiese jedes Jahr
In dem Foto unten ist das Rothenburger Stadtwappen ab 1269 zu sehen. Das Rothenburger Wappen zeigt eine rote Burg (symbolisiert durch eine Mauer mit zwei Türmen) auf silbernem Grund.

 In the photo below you can see the Rothenburg coat of arms from 1269. The Rothenburg coat of arms shows a red castle (symbolized by a wall with two towers) on a silver background. 

 

 



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Sonntag, 1. Mai 2016

Wenggasse in Rothenburg ob der Tauber



The Wenggasse in Rothenburg ob der Tauber, near the 'Plönlein', starting exactly in the Untere Schmiedgasse and then leading uphill to Rödergasse, is an important connecting road in the city.
 
Die Wenggasse in Rothenburg ob der Tauber, in der Nähe des 'Plönlein' , beginnend genau in der Unteren Schmiedgasse und dann bergauf zur Rödergasse führend, ist eine wichtige Verbindungsstraße in der Stadt.



 
Der Name kommt aus dem mittelalterlichen "Wendgasse", weil man Oben nicht weiterkam, sondern nach rechts und dann wieder an der Stadtmauer entlang zurück zur Schmiedgasse musste und heute noch so kommt, also eine Art Sackgasse.

Viele Geschäfte, Pensionsbetriebe, Gasthöfe, Läden und Dienste sind von der Wenggasse aus zu erreichen.  

Das >> Alte Brauhaus << ein Hotel  befindet sich in der Wenggasse und die >> Pension Birgit << gleich neben dem Sinnspruch-Haus. Etwas weiter oben ist die berühmt-bekannte Gerlachschmiede  mit Wappen zu erreichen. Link unten bei Brauereigespann.


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps




 

Einmal ging der Volksfestumzug durch die Stadt wegen Straßenbauarbeiten in der Schmiedgasse durch die Rödergasse und die Wenggasse.

Am Hotel Altes Brauhaus vorbei und am >> Gästehaus Raidel << vorbei zur Untere Schmiedgasse und weiter zum Platz vor dem Spitaltor.






Der Musikzug Feuchtwanger Jäger bergab von der Wenggasse zur Unteren Schmiedgasse mit dem Hotel Goldener Hirsch, Rothenburg Mittelfranken. Im Bild: das Brauereigespann




 
Der Weg des Festzuges führt dann Links zum >> Plönlein in Rothenburg << und dem Siebersturm, weiter zum Spitaltor.

Zum Volksfest am Spitaltor mit dem Brauereigespann und den Trachtenvereinen zu den Schaubuden.

Weiter Oben an der Röderschütt mit Zugang von der Wenggasse befindet sich >> Die Gerlachschmiede << eines der bekanntesten, historischen Gebäude in Rothenburg. 





 


Die Märkte von Edeka, Brothaus und Aldi in Rothenburg >> Edeka Center Bächner << und >> Aldi Süd << mit Brothaus Cafè Innen und Außen. 

Die >> Mehrzweckhalle << in Rothenburg für Vereine und Veranstaltungen.














Etwas vom Brillant-Feuerwerk am Volksfestplatz.




Eine interessante Gasse zweigt hier ab  >> Das Rahmengäßchen << zum alten Stadtgraben.

Ein schöner >> Sinnspruch am steilen Hang << an einem Haus rechter Seite.




Donnerstag, 18. Dezember 2014

Historiengewölbe mit Staatsverlies - Museum zur Stadtgeschichte in Rothenburg o.d.T.




Historiengewölbe mit Staatsverlies - Museum zur Stadtgeschichte in Rothenburg ob der Tauber. Mit Zugang in der Herrngasse oder vom Grünen Markt aus, kann man in den neun Gewölben des gotischen Rathauses die Gesamtsituation der Freien Reichsstadt zur Zeit des 30jährigen Krieges sehen.
 
Historical vault with state dungeon - Museum zur Stadtgeschichte in Rothenburg ob der Tauber. With access in Herrngasse or from the Green Market, you can see the overall situation of the Free Imperial City at the time of the 30 Years' War in the nine vaults of the Gothic town hall.
 


 

Sie bieten Einblick in die Wehr- und Verteidigungsbereitschaft, in das Leben, in die ständische Gliederung, in die kriegerischen Auseinandersetzungen der Katholischen Liga und der Evangelischen Union und in die 120jährige Geschichte des historischen Festspiels “Der Meistertrunk“.  




Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse um die Eroberung Rothenburgs durch die kaiserlichen Truppen im Jahre 1631. Die Gewölbe gewähren dem Besucher Einblick in eine Wachstube und die Befestigungsanlagen der Stadt. Der Feldmarschall Graf Tilly ist zu sehen und Alt-Bürgermeister Nusch, der legendäre Meistertrunk-Humpen, so wie Soldaten, die junge Schar, ein Senator des Stadtstaates neben einem Archivschrank im Bild Oben links. Daneben die Kontrahenten des 30 jährigen Krieges auf Tafeln.

Im Burggarten stand mal die Alte Burg, die ehemalige Reichsburg, die um 1142 von den Staufern errichtet wurde. Heute eine schöne Gartenanlage >> burggarten-rothenburg-ob-der-tauber << mit Ausblicken in das Taubertal. 





In dem Gewölbe 6 wird über die geistliche Situation im alten Rothenburg berichtet. Um 1544 hielt die Reformation in Rothenburg Einzug und 1609 schloss sich die Stadt der Evangelischen Union an.  
Die Ausstellung soll den Widerstreit der alten Ordnung der katholischen Kirche mit dem reinen Evangelium der Protestanten veranschaulichen. An den Anteil der jüdischen Gemeinde am Leben der Stadt wird mit Rabbi Meir ben Baruch, den großen Talmudgelehrten erinnert. Das Rabbi Meir Gärtchen, die Gedenktafel am Kapellenplatz und vor allem das Museum Schaumann in der Galgengasse zeigen die Geschichte dazu.  
Im Bild, ein Soldat mit Schutzkorb, der wurde beim Kampf mit Erde gefüllt und diente als Kugelfang.



Es geht auch um die Geschichte rund um den >> Meistertrunk << das historische Festspiel in Rothenburg, die Uraufführung war 1881.  
 
 
 
 
 
Die Eingangshalle zeigt einen Ausschnitt aus der Verteidigungsbereitschaft der Freien Reichsstadt im 17. Jahrhundert. Eine Wachstube, wie sie um 1631 in den sechs Torbogen der Stadt eingerichtet war, wurde hier naturgetreu nachgebildet.



 
 
Waffen, Geschütze, Kriegsgerät und militärische Ausrüstungsgegenstände dieser Zeit sind an den Wänden zu besichtigen. Originalfahnen der Rothenburger Truppen hängen vom Gewölbe herab und veranschaulichen die Zeit um den Dreißigjährigen Krieg.





  

Die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit  >> Das Symbol der Gerichtsbarkeit <<  über dem Eingang zum Staatsverlies
Im Gewölbe 1 der Altbürgermeister Nusch mit dem Meistertrunkhumpen, das Original ist in einer Glasvitrine zu sehen. Der Aufbau der Stände, mit vielen historischen Ausstellungsstücken und nmittelbar neben der Kasse,  symbolisiert durch die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit, geht es in das Staatsverlies, in dem der Bürgermeister Heinrich Toppler zu Tode kam.

Ernst Unbehauen 1899 – 1980. Er war Maler, von ihm stammen die Wandmalereien im Museum, Bild Unten. Er war Lehrer, Festspielleiter und gestaltete das Museum 1966. Zudem Stadtheimatpfleger, Träger der Bürgermedaille und des Bundesverdienstkreuzes.
Friedrich Schaumann 1927 - 2012 er war Kommunalpolitiker, Geschäftsmann, Künstler, Dichter, Festspieler und Ehrenmitglied. Gründer des Historiengewölbes und  seit 1981 Leiter und Direktor des Museums. Er schuf das Singspiel Zeitsprung und erhielt den Frankenwürfel 2000. Report & Photos © Leo Wirth und Infos Fritz Schaumann † Gründer & Museumsleiter.






Das Museum zeigt die Geschichte des Meistertrunk und die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges um 1631. 

Nach einem drei Tage dauernden Kampf fiel die Stadt in die Hand des Kaiserlichen Feldherrn Graf Tserclaes von Tilly, der sie mit einem Heer von 60 000 Mann belagert hatte. 

Im Bild im Gewölbe 1 ist eine Scene mit dem Grafen Tilly am Tisch zu sehen, sein Marschallstab und die Schlüssel der Stadt liegen am Tisch.
 
Der Eingang zum Historiengewölbe erfolgt im Lichthof des gotischen Rathauses durch eine Türe links, in 91541 Rothenburg ob der Tauber, Herrngasse, Telefon: 09861-86751 







Das Staatsverlies des früheren Stadtstaates ist von den Historiengewölben aus zu erreichen.

Durch die bescheiden eingerichtete Wachstube führt ein Verbindungsgang zum Folterraum mit verschiedenen Foltergeräten. Die Gefängniszellen vermitteln einen Eindruck der früheren Haftbedingungen um 1300. 
Der offizielle Museumsführer durch die Sammlungen.



Vom Markt mit dem >> Georgenbrunnen << hat man den Blick zum Rathaus mit dem Historiengewölbe







Das Staatsverlies des früheren Stadtstaates ist von den Historiengewölben aus zu erreichen. 
Durch die bescheiden eingerichtete Wachstube führt ein Verbindungsgang zum Folterraum mit verschiedenen Foltergeräten. Die Gefängniszellen vermitteln einen Eindruck der früheren Haftbedingungen um 1300. 











In einer dieser drei Zellen, in der Rechten davon, starb am 13. Juni 1408 Heinrich Toppler, der mächtigste Bürgermeister und geschickte Diplomat Rothenburgs nach Gefangensetzung durch Widersacher und Neider. Man nannte ihn auch den ’König von Rothenburg’.

Fotos: Wache im Staatsverlies und eine der Zellen mit einem Insassen. 








Zu den Vorrichtungen gehörten der Pranger, wie er am Rathaus stand, dort wurde der Delinquent der Öffentlichkeit ausgesetzt, an den Pranger gestellt.


 
  
Der sogenannte Stock, zum Einspannen der Beine und Arme, stammt vom Pranger am Rothenburger Rathaus. 
Der Zugang zum Verlies mit den Zellen an der rechten Seite und der Stock, der auch zur Strafe des Ziegenleckens verwendet wurde.
Der Besuch der Sammlungen und des Verlieses ist für jeden Festspiel- und Geschichtsinteressierten ein Erlebnis. Fritz Schaumann, Frankenwürfel 2000 als Geschäftsmann, Künstler, Dichter, Schauspieler und Kommunalpolitiker. 




Eine Nachbildung des Labors von Andreas Libavius in Rothenburg ob der Tauber. Stadtphysikus wurde Libavius 1591 und ein Jahr später Schulinspektor. Geb.1555 in Halle an der Saale, gest. 25. Juli 1616 in Coburg, war als Philosoph, Arzt und Chemiker ein Universalgelehrter seiner Zeit und gilt als Mitbegründer der modernen Chemie. Geboren als Andreas Libau, Sohn des Leinewebers Johann Liebau, besuchte er in Halle das Gymnasium und studierte zuerst 1576 in Wittenberg und ab 1577 an der Universität Jena die Fächer Philosophie und Geschichte. Danach war Libavius als Lehrer tätig, zuerst in Ilmenau und danach in Coburg. 1588 ging er nach Basel und promovierte an der dortigen Universität zum Doktor der Medizin. Am Ende des gleichen Jahres begann er als Professor an der Universität in Jena Vorlesungen über Geschichte und Poetik zu halten. 

 

Eine Darstellung im Gewölbe zeigt das kulturelle Leben beim Beginn des Dreisigjährigen Krieges. Bedeutende Rothenburger Künstler und Meister um 1600.
 
Ernst Unbehauen 1899 – 1980. Maler, Lehrer, Festspielleiter 1966.





 Die Öffnungszeiten des Museum: 6. bis 31. März: 12–16 Uhr, 1. bis 30. April: 10–16 Uhr, 1. Mai bis 1. November: 9.30–17.30 Uhr, 2. bis 26. November: 13–16 Uhr , Sa. + So. 10–16 Uhr, 27. November bis 23. Dezember: 13–16 Uhr , Sa. + So. 10–19 Uhr




  Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 


Fotos >> Bilder aus der Stadt << mit den Grünanlagen, den Wehranlagen und den Vereinen im flickr Album