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Sonntag, 2. Februar 2020

Der Sauturm in Rothenburg ob der Tauber



Der Streichwehrturm auf der Südseite der Wehrmauer, der "Sauturm" begrenzt das Spitalgelände am Kappenzipfel von Rothenburg ob der Tauber. Dieser Graben am Zwinger vor dem Spitalgelände, der letzten Stadterweiterung, hieß früher Hirschgraben und führt zum Sauturm, der seinen Namen von der Schweinehaltung des Spitals hat.




The weir tower on the south side of Rothenburg ob der Tauber was called, and leads to earlier Hirschgraben to the "Sauturm" Pigs Tower, which gets its name from the pigs of the hospital.



 

Der Streichwehrturm auf der Südseite der Wehrmauer begrenzt das Spitalgelände am Kappenzipfel von Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken.
 
 
  
Dieser Graben am Zwinger vor dem Spitalgelände, der letzten Stadterweiterung, hieß früher Hirschgraben und führt zum Sauturm, der seinen Namen von der Schweinehaltung des Spitals hat. 
 
Eine ruhige Ecke am südwestlichen Teil des Kappenzipfels zum Spaziergang, sie wird markiert von dem quadratischen Sauturm, der auch Wildbadersturm genannt wurde, wegen seiner Lage über dem Wildbad. 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In diesem, hinteren Bereich des Hospitals zum heiligen Geist befanden sich früher die Schweineställe und der Abfall wurde über die Mauer gekippt, wo er von den Bauern abgeholt werden konnte. Deshalb nannte man auch früher die Straße hinab die " Sausteige ". Der Weg geht hinab in das Taubertal, am Stöberleinsturm vorbei und am Kobolzeller Tor.








Der schräg verkantet stehende Turm ist als Großstreichwehr anzusehen. 
Die Mauerbrücke, die den Sauturm mit der Ringmauer verbindet, wird auch Schwibbogen genannt und war früher wie der Wehrgang, gedeckt und mit Schießscharten versehen. Streichwehren waren Türme, die der Wehrmauer vorgestellt wurden um eine bessere Sicht nach den Seiten zu haben. Das Gelände unmittelbar vor der Mauer konnte so besser eingesehen werden und mit den Musketen bestrichen werden, also eine bessere Verteidigung ermöglichen. 

Die Bauzeit ist auf 1400 bis 1405 datiert. Zur Spitalbastei hin geht der Weg unter der Fußgängerbrücke zur Bastei, mit Aufgang zur Straße. Im Bild: Oben der Sauturm , mit dem Weg zum Hirschgraben und der urtümlich erhaltenen Zwingermauer. Bild links: der Sauturm von der Sausteige gesehen, die später umbenannt wurde in Blinksteige.
 
 
 




Etwas weiter nördlich an der Wehrmauer kommt man zum >> Spazierweg am Kalkturm << mit Zugang zur Freilichtbühne 





Der Spazierweg vom Stöberleinsturm am Kalkturm vorbei zum Sauturm im Süden von Rothenburg in Mittelfranken.


Etwas weiter nördlich >> Der Stöberleinsturm mit dem Reichs-und Stadtwappen << der Zugang zur Stadt, vor dem Bau der Spitalbastei







Gegenüber ist der Zugang zum Wildbad mit schöner Natur >> Herbstromantik beim Wildbad am Tauberhang << ein Biotop


Die Innenseite der Zwingermauer im Spital mit dem Sauturm








Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Samstag, 3. November 2018

Symbol der Gerichtsbarkeit und der Verliese



The museum "Historien-Gewölbe und Staatsverlies" in Rothenburg ob der Tauber is run by the association of the Historical Festival "Der Meistertrunk von Rothenburg". On the ground floor of the Gothic town hall, stagings with life-size groups of figures on the situation of the Free Imperial City during the Thirty Years' War, around 1630, have been shown since 1966.
 
Das Museum “Historien-Gewölbe und Staatsverlies“ in Rothenburg ob der Tauber wird vom Verein des Historischen Festspiels “Der Meistertrunk von Rothenburg“ betrieben und im Erdgeschoß des gotischen Rathauses, werden seit 1966 aufgestellte Inszenierungen mit lebensgroßen Figurengruppen zur Situation der Freien Reichsstadt während des Dreißigjährigen Krieges, um 1630 gezeigt.



 


Seit 1986 sind auch eine Folterkammer und drei Verliese im Kellergeschoß zugänglich. Ausstellungsstücke wie Waffen und Gerätschaften veranschaulichen die Zeit um den Dreißigjährigen Krieg. 
Es geht auch um die Geschichte rund um den "Meistertrunk". Die Eingangshalle zeigt einen Ausschnitt aus der Verteidigungsbereitschaft der Freien Reichsstadt im 17. Jahrhundert. Ein Gemälde zeigt den legendären ’Meistertrinker’ und Altbürgermeister Nusch, ihm und dem kaiserlichen Feldherrn Graf Tilly ist ein Raum gewidmet. Über die geistliche Situation im alten Rothenburg berichtet. Um 1544 hielt die Reformation in Rothenburg Einzug und 1609 schloss sich die Stadt der Evangelischen Union an. Die Ausstellung soll den Widerstreit der alten Ordnung der katholischen Kirche mit dem reinen Evangelium der Protestanten veranschaulichen.
 Im Bild: "Die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit"




In einem Gewölbe wird z.B. die militärische Situation der Stadt in den schicksalsschweren Tagen des 30. und 31. Oktober 1631 dargestellt. Die Rothenburger stellten sich dem kaiserlichen Heer entgegen und Tilly belagerte mit einer Armee von 60 000 Mann kriegsgeübter Truppen die Stadt. Am 31. Oktober wurde die Stadt durch eine Bresche am Pulverturm gestürmt und der Bürgermeister Nusch lies die weiße Fahne am Galgentor aushängen. In einem weiteren Gewölbe wird ein Ausschnitt aus dem Feldlager des kaiserlichen Heeres vor den Toren der Stadt gezeigt. Am Pfingstsonntag nachmittag jeden Jahres findet zur Erinnerung an die Kriegsereignisse ein großer Heereszug durch die Stadt und zum Feldlager vor dem Galgentor statt, an dem alle Gruppen des Festspiels teilnehmen.  

Die >> Galgengasse << mit dem Würzburger Tor und dem Weißen Turm. 

Das >> Stadtwappen von Rothenburg << am Rathauserker, verschönt  vom Architekten mit Frauenköpfen. 

Der Wappenstein am Torbogen der Spitalbastei >> Pax intrantibus << mit Jahreszahl 1586
 

Der Durchgang zum Staatsverlies ist dem Glasermeister und Festspieldichter Adam Hörber gewidmet, an den Wänden sind Symbole und Wappen zu sehen. 


Über dem Eingang aufgemalt, das Symbol der Gerichtsbarkeit und der Verliese:
 "Die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit". 


Das Staatsverlies des früheren Stadtstaates ist von den Historiengewölben aus zu erreichen. Durch die Wachstube führt ein Verbindungsgang zum Folterraum mit verschiedenen Foltergeräten. Die Gefängniszellen vermitteln einen Eindruck der früheren Haftbedingungen um 1300. 
Report & Photos © Leo Wirth und Infos Fritz Schaumann † Gründer & Museumsleiter.


Kontakt: Historiengewölbe und Staatsverlies, Herrngasse / Rathaus, Eingang im Lichthof, Telefon: 09861-8 67 51



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps




Freitag, 24. August 2018

Willi-Förster-Anlage in Rothenburg ob der Tauber



This is one of the quiet walks along the southeastern defensive wall from the Röderturm to the Faulturm, seen in the picture towards the Rödertor in the section at the Willi-Förster-Anlage.
 
Das ist einer der ruhigen Spazierwege entlang der Südöstlichen Wehrmauer vom Röderturm zum Faulturm, im Bild zum Rödertor hin gesehen im Abschnitt an der Willi-Förster-Anlage.

 





Die Röderbastei mit dem Wehrerker bildet den einen Zugang zum Weg, mit dem Blick durch ein Gitterfenster der wehrhaften Bastei auf den romantischen Weg.



Der Ruckesser mit dem Siebersturm dahinter den Anderen. Dazwischen liegt das schöne Stück der Anlage am Faulturm vorbei und dem Schwefelturm.  
Der >> Rödertor Turm << und der >> Röderturm mit Bastei << in Rothenburg  

Der Durchgang von der Willi-Förster-Anlage >> Wetter am Faulturm <<in die Stadt
 
Willi Förster (1892-1965), war ein deutscher Maler und Radierer.
 
 
 






Die Willi Förster Anlage wurde nach einem Rothenburger Künstler benannt, der am 27. September 1892 geboren wurde, der als Maler und Graphiker hier arbeitete und der am 13. März 1965 in Rothenburg ob der Tauber starb. Seinen ersten Zeichenunterricht hatte er bei Arthur Wasse, dem Maler romantischer Stadtansichten Rothenburgs und nach dem Besuch von Fachschulen hatte er ein Atelier am Plönlein. Als Mitbegründer des Rothenburger Künstlerbundes 1923 und Denkmalpfleger nach 1945 war er bekannt und hat sich Verdienste erworben. Der Weg entlang der Wehrmauer, die Willi-Förster-Anlage ist zu jeder Jahreszeit reizvoll und eine interessante Grünanlage der Stadt.  


Auch an der Willi-Förster-Anlage >> Der Wehrerker << an der Röder Bastei zu verschiedenen Jahreszeiten
 
Am Gelände der Alten Burg ist der >> Burggarten Rothenburg << mit schönen Anlagen und Sitzbänken zum entspannen
 
Der Maler >> Arthur Wasse << im Reichsstadtmuseum, am Strafturm und am Arthur-Wasse-Weg 
 
 
 
Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 
 
 

Freitag, 20. Juli 2018

Rabbi Meir Gärtchen in Rothenburg ob der Tauber




The Rabbi Meir Gärtchen at the White Tower next to the Judentanzhaus with the memorial in Rothenburg ob der Tauber.
 
Das Rabbi Meir Gärtchen am Weißen Turm neben dem Judentanzhaus mit der Gedenkstätte in Rothenburg ob der Tauber. 




Umfassende Beschreibungen des Jüdischen Lebens gibt es bei Alemannia-Judaika http://www.alemannia-judaica.de/rothenburg_synagoge.htm 

 
Das Rabbi-Meir-Gärtchen >> Galgengasse und WeißerTurm << von der Galgengasse aus gesehen mit dem Museumshaus
Die >> Rabbi Meir Gedenktafel << am Kapellenplatz in Rothenburg am Haus der ehemaligen Talmudschule  




Rabbi Meir Ben Baruch von Rothenburg einem der bedeutensten Talmudgelehrten zum Gedenken. Geboren 1220 in Worms, lebte und wirkte er von etwa 1250 bis 1286 in der Synagoge und in der Talmudschule, die auf dem Kapellenplatz standen, dem ersten Judenviertel Rothenburgs. Er starb 1293 in Ensisheim und wurde 1307 in Worms begraben. Die Synagoge wurde 1404 in eine Marienkapelle und die Talmudschule in ein Seelhaus für Obdachlose umgewandelt. Am Gebäude der ehemaligen Talmudschule am Kapellenplatz, am Haus Nr. 5 ist eine Gedenktafel an den Rabbi zu sehen.
 

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps


Ein romantischer Blick in das >> Pfäffleinsgässchen << in Rothenburg mit dem Rathausturm  
 
 


Das Museum >> Historiengewölbe mit Staatsverlies << im Rathausgewölbe  


 



Dienstag, 19. Juni 2018

Die Pallas Katze in Rothenburg



In Rothenburg in der Kirchgasse sitzt diese Katze am schön bewachsenen Eingang eines Restaurierungsatelier zwischen Schöllkraut und Rosen und fühlt sich da offensichtlich wohl.


 



In diesem romantisch anmutenden Gebäude hat die Firma Pallas ihr Geschäft und ist auf der Webseite >> Pallas  << zu erreichen. 


Die Besucher in Rothenburg sind ganz begeistert von der Katze und fotografieren sie gerne. Die Katze, die eigentlich ein Kater ist, besucht auch die Nachbarhäuser, die ebenfalls mit natürlichem Bewuchs zum romantischen Stadtbild Rothenburgs beitragen. 

An der selben Stelle wo die Katze sitzt stand 1967 der Filmschauspieler Lex Barker und schaute rüber zur Jakobskirche in einem Film. 

Text & Foto: © Leo Wirth

 Dazu >> Die Kirchgasse << in Rothenburg mit dem Weg zur Herrngasse hin

Eine andere Katze beim >> Sonntagsputz << in der Judengasse auf einem Grundwasserbrunnen



Zum Weißen Turm hin >> Die Georgengasse << mit der Figur des Hl. St. Georg



Mittwoch, 14. März 2018

Richard Wagner Gasse in Rothenburg



 The Richard Wagner Gasse in Rothenburg ob der Tauber is a footpath that connects the Kapellenplatz with the Georgengasse.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Richard Wagner Gasse in Rothenburg ob der Tauber ist ein Fußweg der den Kapellenplatz mit der Georgengasse verbindet. 
Der Gehweg hat eine Länge von 40 Metern und war im Mittelalter eine sichere Abkürzung für die Pilgergruppen, die von der Hafengasse über das Jakobsgäßchen, den Kapellenplatz und die Georgengasse zur Jakobskirche gingen. 
 
Den Straßennamen Richard Wagner Gasse soll es nur in Rothenburg geben, in sonst keiner anderen Stadt.  
Infos  >> Georgengasse und Weißer Turm << und zu >> Hafengasse und Röderbogen << mit Geschäften





Der Rothenburger Richard Wagner war ein Fotograf, ein Fotochronist mit einem Nachlass von ca. 8.000 bis 10.000 Aufnahmen, die dem Reichsstadtmuseum überlassen wurden. Sein Geschäft war am Marktplatz und auf einer Tafel am Zugang vom Kapellenplatz her kann man Infos über ihn finden.  

Weitere Geschäfte in der Nähe sind der Gasthof Butz, die Wurstwirtschaft, das Hotel Goldenes Lamm, die Bäckerei Friedel und die Bäckerei Striffler. 

Durch den Weißen Turm in die >> Galgengasse und Weißer Turm << zum Galgentor und weiter in das >> Taubertal mit der Eiswiese << im November.

Der >> Flurweg in das Steinbachtal << und >> Am Gattenhöfer Weg << in der ehem. Landhege

In der Gasse im Eckhaus links ist das Hotel Am Weißen Turm und Vito Restaurant Café, auf der anderen Seite das Reformhaus Reingruber. 


 
 
 
Am >> Kapellenplatz mit demSeelbrunnen << stand vorher die Synagoge mit dem Zugang der Straße Am Milchmarkt und zur Hafengasse. In der unteren Hälfte des Platzes fand der Verkauf von Milchprodukten statt, der alte Ziehbrunnen ist noch zu sehen. Von da aus ist auch der Zugang zur Richard Wagner Gasse. Report & Fotos: © Leo Wirth  
 
 
Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps