Donnerstag, 25. Juni 2015

Die Ligusterhecke blüht




Der Gewöhnliche Liguster "Ligustrum vulgare" gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Der wintergrüne Strauch wird bis zu 4 Meter groß und wird auch Rainweide Hartriegel oder Tintenbeerbaum genannt. Die Ligusterhecke gab dem Stadtteil Heckenacker in Rothenburg ihren Namen.




Als Hecke gepflanzt, bildet er einen guten Sicht- und Lärmschutz zur Straße hin und sieht immer gut aus. Auch bildet die Hecke einen Lebensraum für Vögel und Insekten. Die Vögel verzehren gern die Beeren. Bekannte Sträucher wie der Flieder, Jasmin, die Esche und der Olivenbaum gehören zur Familie der Ölbaumgewächse der Oleáceae. Der Strauch bildet Schösslinge, die man zur Vermehrung und Neupflanzung verwenden kann indem man die Spitzen abschneidet und in die Erde steckt.



Die Pflanze eignet sich vortrefflich zur Anlage “Lebender Hecken“, die Blätter sind lederartig und ähneln denen gewisser Weiden. Eine Anzahl von ihnen überdauern den Winter. Die weißen Blüten, aus denen sich schwarze Beeren entwickeln, erinnern an die des Flieders. Die Blätter sind kurz gestielt, länglich- lanzettlich, an der Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite heller.
Der Strauch blüht im Juni/Juli mit gelblichweißen Blüten, die an Rispen stehen. Vorher sollte die Hecke nicht geschnitten werden, sonst sind die Rispen weg und es gibt keine Blüten mehr. Die Anzahl der Blüten hängt auch vom Rückschnitt im Vorjahr ab. Die Früchte reifen im August/September die schwarzen, fleischigen Beeren enthalten ölhaltige Samen.

Zu >> Wiesenblumen << im Garten und zu Sommerflieder >> Betrieb am Schmetterlingsstrauch << Buddleja und Trugdolden >> am Holunderstrauch << im Garten

Natur am Tauberhang >> Wildbad im Herbst << mit den Bauten und den schönen Anlagen

Aber diese Hecke stellt die natürliche, bei uns heimische Art dar und man hat früher die Gärten und Gemüsefelder außerhalb der Stadt mit Ligusterhecken abgeschirmt.


Ein Teil am Stadtteil Heckenacker ist davon zu sehen >> Am Wasserberg << mit Hecke und Natur. Bericht und Fotos: © Leo Wirth  






Die Bezeichnung Liguster kommt von dem lateinischen Wort “ ligare “ für binden, da man die Zweige früher als Flechtwerk benutzt hat. Der deutsche Beiname “gemein“ heißt, dass die Pflanze “allgemein“ bekannt ist, der Artname “vulgare“ drückt das selbe aus. Beim Schneiden der Hecke in der Höhe und Form, muss man aufpassen, keine Vogelnester zu erwischen, die versteckt in der Hecke sein könnten. Auch Insekten oder Wildbienen können plötzlich aufgescheucht aus der Hecke sausen und den Kultivierer zum schnellen Rückzug zwingen.



Wie es aussieht wenn die Feuchtigkeit fehlt >> Ligusterhecke unter Feuchtigkeitsmangel << den ganzen Mai kein bzw. zuwenig Regen. Blütenrispen sind genügend da, aber sie können sich nicht entwickeln und sterben Anfang Juni alle ab, keine blühende Hecke!
   
Von Rothenburg geht der >> Flurweg in das Steinbachtal << mit Gedenksteinen und mit dem Stäffeleinsbrunnen.

Die Kürbisse sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse, ein schönes Feld ist bei Schweinsdorf zu sehen >> das schöne Kürbisfeld << mit Blick auf die Frankenhöhe.

Die Ligusterhecke einmal anders >> Der erste Schnee << mit der Hecke im Winterkleid und dazu >> Heckenacker in Winterstimmung << am Philosophenweg. 

Der Herbst mit viel Laub >> Herbstliche Ruhe in Rothenburg << immer schön und reizvoll.


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps





Mittwoch, 17. Juni 2015

Strick Eule






Die Eulen sind eine Ordnung der Vögel, zu der ungefähr 200 Arten gezählt werden. Vertreter der Gruppe sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis anzutreffen, heißt es bei Wikipedia. Die Eulen werden als Strigiformes benannt, was man ja scherzhaft als Strickform bezeichnen könnte. ha ha. Na diese wurde von meiner Mutter Margarethe gebastelt und ist meine absolute Lieblingsfigur, sie gefällt mir genauso wie der >>> Häkel Opa <<< in einem Vorbericht.  


Die meisten Arten sind nachtaktiv und haben zahlreiche Anpassungen an ihre nächtliche Lebensform entwickelt und irgendwie sind sie halt auch etwas romantisch verklärt. Eulen besitzen eine sehr typische Gestalt erfährt man in der Literatur und diese hier kommt glaube ich ganz gut hin. Foto: © Leo Wirth

 
Auch schön sind die >> Vernetzten Damen der Röhrengesellschaft << bei DIY im Blog

Eine schöne Seite mit vielen Informationen über Eulengibt es hier >> http://www.eulenwelt.de/ << und in einem Blog >> http://eulenwelt.blogspot.de/ <<


 

Samstag, 13. Juni 2015

Strauchrose Errötendes Mädchen in Blüte und Duft






 
Nochmal Maiden's blush zum Vorbericht, denn heuer sind besonders viele Blüten am Strauch und die duften wunderbar und intensiv. Ohne viel Pflege gedeiht diese Wildrose prächtig und zeigt eine üppige Blütenfülle. Die Blüten fallen nun etwas ab und wenn dann Regen und Sturm kommt in den nächsten Tagen, sind sie ganz schnell weg. 

Die Maiden's Rose in einer >> Bilder Sammlung << 




   

Es handelt es sich bei Maiden's Blush um eine sehr alte Sorte aus dem alten England. Ihre Blüten sind zartrosa und zum Rand hin durchscheinend hellrosa. Das Blütenherz ist vertieft und intensiver gefärbt. Die Rosen öffnen sich zu üppig gefüllten, becherförmigen Blüten, die intensiv und süß duften. Die Pflanze wächst breit, wird bis zu 1,5 meter hoch und ist buschig,  leicht überhängend. 

Die Blütenfarbe variiert mit Bodenbeschaffenheit und Temperatur. Sie hat graugrünes Blattwerk ist sehr winterhart und robust. Eine ausgezeichnete Heckenpflanze oder Einzelpflanze. Bei Vormittag Schatten und ab Mittag Sonne gedeiht sie prächtig und besticht durch ihre Blütenfülle. Fotos: © Leo Wirth

Die >> Maidens blüht auch << bei Rothenburger

Das >> errötende Mädchen << ist wieder da





Montag, 8. Juni 2015

An der Weinsteige in Rothenburg ob der Tauber



 

An der Weinsteige im Taubertal findet man eines der bekanntesten Motive von Rothenburg ob der Tauber, die historische Doppelbrücke mit der Kobolzeller Kirche, dem Weinberg und der Silhouette von Rothenburg ob der Tauber. 
Die Doppelbrücke über die Tauber bei Kobolzell, zählt zu den Wehrbauten im Vorfeld der Stadt, die die Verteidigungsanlagen wie die Stadtmauer mit Toren und Türmen ergänzten. 

Auf der anderen Seite der Steige >> Der Weg zum Essigkrug << der alte Zugang zur Stadt am Stöberleinsturm






Der Blick von Oben auf Kobolzell mit der Weinsteige von der Brücke her und der Kirche. Die Weinsteige hat ihren Namen vom Zugang zu den Weinbergen, die hier bis in das vorige Jahrhundert an den Hängen der Stadt genützt wurden. Die Straße über die Brücke, der Taubertalweg führt weiter am >>> Topplerschlößchen <<< vorbei zur Barbarossabrücke und nach Detwang, dem Besiedlungsursprung von Rothenburg an der Tauber.


Nach der Doppelbrücke folgt die >> Barbarossabrücke mit Standbild << und Zufahrt hoch zur Klingenbastei.
Auch recht romantisch mit viel Natur >> Das Wildbad Burgbernheim << im Burgbernheimer Wald


 
Die Brücke wurde im Zusammenhang mit der Straßenverlegung, durch Ludwig den Bayern ca. 1340 bewilligt und besteht aus sieben unterschiedlich breiten und hohen Bögen unten. Zehn fast gleichen Bögen oben und ist vermutlich  im zweiten Drittel des 14.Jahrhunderts entstanden. 


Gleich nebenan >> Die Fischtreppe in der Tauber << eine schöne Anlage
An der Weinsteige >> Die Doppelbrücke mit Eiszapfen << zum Taubertalweg hin und ein Blick in >>> die Burggasse <<< mit schönen Fachwerkhäusern zur Herrngasse hoch



Von der Weinsteige sieht man in Richtung zur Stadt durch einen der Bogen nach Kobolzell an der Tauber und auf Rothenburg oberhalb der Tauber.
 



























Mit der ehemaligen Komturei des Johanniterordens, 1393 errichtet und seit 1718 in der heutigen Gestalt, dem jetzigen Kriminalmuseum mit der Johanniterscheune. Die Kirche St. Johannis und davor noch die Spitze der Kobolzeller Kirche, zu unserer lieben Frau mit den Glocken.  Unsere Liebe Frau zu Kobolzell, die Kobolzeller Kirche, die kleine Kirche des Fischerdörfchens Kobolzell an der Tauber, zu Füßen der Stadt, wurde zwischen 1472 und 1505 errichtet. Die Johanniskirche an Fronleichnam >> An der Eich << mit Prozession in der Schmiedgasse.
Der Maler >> Arthur Wasse << im Reichsstadtmuseum, am Strafturm und am Arthur-Wasse-weg


Ist doch recht romantisch und stimmungsvoll.  Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps




Neben der Kirche St.Johannis links davon, befindet sich in der ehemaligen Komturei das Mittelalterliche Kriminalmuseum mit 1.000 Jahren Rechtsgeschichte unter einem Dach.  >>> Justiz in alter Zeit <<< mit Verlinkung zum Museum