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Mittwoch, 4. September 2019

Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen in Rothenburg




On the weekend in September 2019 you can once again experience the Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber.Especially the great façade fireworks at the town hall with music performance on Friday is a special experience and always charming and entertaining. 
 
Das schöne Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen ist immer ein Erlebnis in Rothenburg ob der Tauber mit allen seinen Darbietungen.
 





Vor allem das tolle Fassadenfeuerwerk am Rathaus mit Musikdarbietung am Freitag ist ein besonderes Erlebnis und immer wieder reizvoll und unterhaltend.



 
 
 
Vorher ziehen die Historiengruppen mit ihrem Fackelzug und mit ca. 900 Mitwirkenden in historischen Kostümen von der Doppelbrücke hoch zum Marktplatz. 
Fotos: Fassadenfeuerwerk am Rathaus Rothenburg & unten Festspieler am Rathausgewölbe Eingang. 
 



Die Reichsstadttage in Rothenburg bilden wieder den Höhepunkt und den Abschluß der jährlichen Veranstaltungen der Stadt.Alle die sich für Geschichte und Mittelalterliches Brauchtum interessieren können dabei Historiengruppen und Musikvereine erleben und die Aktiven des Festspielvereins vom Meistertrunk in Aktionen sehen. Am Samstags sind viele Historiengruppen zu sehen mit Episoden aus dem 30jährigen Krieg am Marktplatz und mit der Stadtgeschichte sowie der Verleihung der Urkunde mit dem Reichs-Stadt-Privileg. Der Tag endet dann mit dem Stadtbeschuss und einem großen Feuerwerk, das man vom Taubertal aus wunderbar sehen kann und das in ganz Mittelfranken beliebt ist. 

  



 
 
 
 
 Die Geschichte des  >> Meistertrunk in Rothenburg <<  mit einem Bild vom Fassadenfeuerwerk am Rathaus

Vor dem Fleischhaus >> Der Georgenbrunnen << am Rathausplatz 



 


Eine der Großveranstaltungen in Rothenburg ist das >> Taubertal Festival << auf der Eiswiese jedes Jahr
In dem Foto unten ist das Rothenburger Stadtwappen ab 1269 zu sehen. Das Rothenburger Wappen zeigt eine rote Burg (symbolisiert durch eine Mauer mit zwei Türmen) auf silbernem Grund.

 In the photo below you can see the Rothenburg coat of arms from 1269. The Rothenburg coat of arms shows a red castle (symbolized by a wall with two towers) on a silver background. 

 

 



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Sonntag, 14. April 2019

Mischblumenbiotope im Klostergarten von Rothenburg


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     Zu den malerischen Plätzen und stillen Oasen mitten in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber zählt der Klosterhof mit dem Klostergarten, die zum ehemaligen Dominikanerinnenkloster, dem heutigen Reichsstadtmuseum gehören. Es ist ein romantischer Ort, an dem sich auf einer großen Wiese umgeben von historischen Bauwerken, mit einem Kräutergarten und mit Blick auf die Türme der Jakobskirche auch im größten Trubel entspannen lässt. Neueinstellung mit Report & Fotos © Leo Wirth 




·        Vor allem, wenn die wunderbaren Mischblumenbiotope in vielen Farben strahlen und der Lerchensporn an der Mauer blüht. Neben dem Spouilium, einem Beutestück der Kreuzritter, zwischen den Beeten gibt es noch den Ziehbrunnen für den Garten. Das angrenzende Reichsstadtmuseum lohnt den Besuch, nach einem Rundgang und einem Besuch der Gemäldegalerie, um die Zeitreise komplett zu machen. Foto: Der Brunnen mit Blick auf die Jakobskirche
·       Wandern auf dem >> Glaubensweg Großharbach << mit Skulpturen in der alten Landhege  



·       Der Klostergarten ist tatsächlich der Garten des ehemaligen Dominikanerinnenlosters, das heute das Museum mit seinen umfangreichen Sammlungen beheimatet. Umgeben von den alten Gemäuern hat man die typischen Strukturen eines klösterlichen Gartens erhalten; noch heute genießt man die Klarheit und Harmonie. Foto: Blumenwiese am Museum.
·       Der Maler >> Arthur Wasse << im Reichsstadtmuseum eine BIO von Dr. Helmut Möhring  

 




·       Wenn man jetzt zur Sommerzeit durch den schönen Klostergarten geht, entweder von der Klostergasse her oder vom Klosterhof, dem Zugang des Reichsstadtmuseums, hat man eine der ruhigen Ecken von Rothenburg im Blick. Im mittelalterlichen Dominikanerinnenkloster in Rothenburg ob der Tauber werden Kunst und Kultur der ehemals freien Reichsstadt Rothenburg gezeigt. Höhepunkte sind die noch erhaltene Klosterküche aus dem 13. Jahrhundert sowie die Tafeln der Rothenburger Passion von 1494. Das Reichsstadtmuseum ist seit 1936 im ehemaligen Dominikanerinnenkloster untergebracht. Bis zur Auflösung des Klosters im Jahre 1544 lebten hier vor allem die unverheirateten Töchter der Patrizierfamilien von Rothenburg  und des Landadels. Foto: der Totengräbersturm beim Burghotel in der Klostergasse.  
      
Der Maler Arthur Wasse >> Der Strafturm <<  und 
Infos zu >> Der Meistertrunk in Rothenburg << mit Bildern und Geschichte.  


Rothenburger Brunnen>> das Plönlein << mit der Kobolzeller Steige.






·        Die Klosterkirche wurde 1833 abgerissen und durch einen Verbindungsgang ersetzt, die Gebäudeteile im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert, die Sakristei wurde inzwischen wieder restauriert. Einen Schwerpunkt bildet die Stiftung Baumann mit wertvollen Waffen wie beispielsweise Duellpistolen von Fürst Klemenz von Metternich und einem Jagdgewehr Friedrichs des Großen, Fayencen und Zinn. Für mich immer wieder reizvoll ist ein Gang durch die Gemäldegalerie im ersten Stock, sie zeigt eine umfangreiche Sammlung des englischen Malers Arthur Wasse 1854 bis 1930, der in Rothenburg bis zu seinem Tod lebte und malte. In seinen Bildern hat er die unterschiedlichsten Stimmungen der zahlreichen romantischen Winkel Rothenburgs eingefangen. Blumenwiese mit Baum am Museum.
·       Dazu >> Wiesenblumen, Natur und Klostergarten << mit Klostergarten und Museum

Der >> Heringsbronnen << an der Seite der ehemals Kat. Franziskanerkirche, der zum Waschen der Fischlieferungen gebaut wurde. Eine Beschreibung zum >> Franziskanerkloster mit Kirche << gibt es bei Wikipedia.






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      Aus Platzgründen sind nicht alle Bilder zu sehen, aber dafür ist eine CD mit allen seinen Werken, so wie Postkarten seiner Bilder, im Eingangsbereich des Museums zu erwerben. Der Klostergarten aber mit dem Blick auf die Museumsbauten und natürlich ein Besuch der Sammlungen sind immer weieder ein Erlebnis für jeden Besucher. Im Bild: die Blumenbiotope mit dem Eingang vom Klosterhof. Der Ursprung der Stadt Rothenburg >> Detwang im Taubertal << mit schöner Natur  



·       Kontakt: Reichsstadt-Museum Rothenburg ob der Tauber, Klosterhof 5, 91541 Rothenburg, Telefon: 0 98 61-93 90 43 , Fax: 0 98 61-93 52 06 , E-Post: reichsstadtmuseum@rothenburg.de
·       Die Öffnungszeiten sind auf der Netzseite zu erfahren unter: www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de


Samstag, 3. November 2018

Symbol der Gerichtsbarkeit und der Verliese



The museum "Historien-Gewölbe und Staatsverlies" in Rothenburg ob der Tauber is run by the association of the Historical Festival "Der Meistertrunk von Rothenburg". On the ground floor of the Gothic town hall, stagings with life-size groups of figures on the situation of the Free Imperial City during the Thirty Years' War, around 1630, have been shown since 1966.
 
Das Museum “Historien-Gewölbe und Staatsverlies“ in Rothenburg ob der Tauber wird vom Verein des Historischen Festspiels “Der Meistertrunk von Rothenburg“ betrieben und im Erdgeschoß des gotischen Rathauses, werden seit 1966 aufgestellte Inszenierungen mit lebensgroßen Figurengruppen zur Situation der Freien Reichsstadt während des Dreißigjährigen Krieges, um 1630 gezeigt.



 


Seit 1986 sind auch eine Folterkammer und drei Verliese im Kellergeschoß zugänglich. Ausstellungsstücke wie Waffen und Gerätschaften veranschaulichen die Zeit um den Dreißigjährigen Krieg. 
Es geht auch um die Geschichte rund um den "Meistertrunk". Die Eingangshalle zeigt einen Ausschnitt aus der Verteidigungsbereitschaft der Freien Reichsstadt im 17. Jahrhundert. Ein Gemälde zeigt den legendären ’Meistertrinker’ und Altbürgermeister Nusch, ihm und dem kaiserlichen Feldherrn Graf Tilly ist ein Raum gewidmet. Über die geistliche Situation im alten Rothenburg berichtet. Um 1544 hielt die Reformation in Rothenburg Einzug und 1609 schloss sich die Stadt der Evangelischen Union an. Die Ausstellung soll den Widerstreit der alten Ordnung der katholischen Kirche mit dem reinen Evangelium der Protestanten veranschaulichen.
 Im Bild: "Die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit"




In einem Gewölbe wird z.B. die militärische Situation der Stadt in den schicksalsschweren Tagen des 30. und 31. Oktober 1631 dargestellt. Die Rothenburger stellten sich dem kaiserlichen Heer entgegen und Tilly belagerte mit einer Armee von 60 000 Mann kriegsgeübter Truppen die Stadt. Am 31. Oktober wurde die Stadt durch eine Bresche am Pulverturm gestürmt und der Bürgermeister Nusch lies die weiße Fahne am Galgentor aushängen. In einem weiteren Gewölbe wird ein Ausschnitt aus dem Feldlager des kaiserlichen Heeres vor den Toren der Stadt gezeigt. Am Pfingstsonntag nachmittag jeden Jahres findet zur Erinnerung an die Kriegsereignisse ein großer Heereszug durch die Stadt und zum Feldlager vor dem Galgentor statt, an dem alle Gruppen des Festspiels teilnehmen.  

Die >> Galgengasse << mit dem Würzburger Tor und dem Weißen Turm. 

Das >> Stadtwappen von Rothenburg << am Rathauserker, verschönt  vom Architekten mit Frauenköpfen. 

Der Wappenstein am Torbogen der Spitalbastei >> Pax intrantibus << mit Jahreszahl 1586
 

Der Durchgang zum Staatsverlies ist dem Glasermeister und Festspieldichter Adam Hörber gewidmet, an den Wänden sind Symbole und Wappen zu sehen. 


Über dem Eingang aufgemalt, das Symbol der Gerichtsbarkeit und der Verliese:
 "Die göttliche Sonne mit dem Schwert der Gerechtigkeit". 


Das Staatsverlies des früheren Stadtstaates ist von den Historiengewölben aus zu erreichen. Durch die Wachstube führt ein Verbindungsgang zum Folterraum mit verschiedenen Foltergeräten. Die Gefängniszellen vermitteln einen Eindruck der früheren Haftbedingungen um 1300. 
Report & Photos © Leo Wirth und Infos Fritz Schaumann † Gründer & Museumsleiter.


Kontakt: Historiengewölbe und Staatsverlies, Herrngasse / Rathaus, Eingang im Lichthof, Telefon: 09861-8 67 51



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps