Sonntag, 27. August 2017

Romantische Ecke im Krebengäßchen Rothenburg





Beim Spaziergang in Rothenburg ob der Tauber findet man immer wieder schönen Bewuchs an Häusern und Gärten, romantische Winkel, die trotz gerade fehlender Sonne ins Auge fallen. Wie dieser verwachsene Hauseingang mit Sitzbank im Krebengäßchen, wo Häuser aus dem 16./17.Jahrhundert stehen. Hier im Klingenviertel sollen mal die Korbflechter gewohnt und verkauft haben, der Name "Tragkorb" leitet sich von "krebe" ab.  

Das Gäßchen verbindet die >>> Klingengasse <<< mit der Klosterweth und geht in einer Richtung zum Strafturm hin, in der Anderen am Klosterturm vorbei in den Burggarten über den Arthur-Wasse-Weg
Bericht & Foto: © Leo Wirth


Im Klingenviertel >> Der Strafturm in Rothenburg << in der Klosterweth und ein schöner >> Sinnspruch << in der Klingengasse. 


Ein schönes Fachwerkaus in der Klingengasse ist >> Der Feuerleinserker << mit Sinnspruch und mit Blick auf die Jakobskirche.  

In der Kirchgasse ist dieser schöne >> Firmenausleger << an einer Bäckerei zu sehen und von da aus kommt man zum >> Burggarten-Rothenburg << mit Tauberblick


 

Dienstag, 22. August 2017

Blick in die Judengasse




Bei wechselhaftem Wetter und entsprechenden Lichtverhältnissen kann man doch das ein oder andere Foto machen, wie dieses von der Rothenburger Judengasse. Beginnend am Weißen Turm mit dem Judentanzhaus und dem Rabbi Meir Gärtchen, bergab zur Klingengasse, verläuft diese Straße auf dem zugeschütteten alten Wehrgraben.






In der Judengasse siedelte die angewachsene Judengemeinde gegen Ende des 14. Jahrhunderts, die vorher am Kapellenplatz ihr Zuhause hatte. Über das Jüdische Leben in der mittelalterlichen Stadt wird in einem Bericht über das Museum Schaumann berichtet. 
Die >> Galgengasse mit dem Weißen Turm >> in Rothenburg und dem Museum, dazu Mittelalterliche Geschichte der jüdischen Gemeinde bei >> alemannia-judaica << in Rothenburg.


Während im Küblersgäßchen die Büttner und Böttcher zu Hause waren, fand am Platz vor dem Eckele der Heumarkt statt >> Die Heugasse << und weiter oben im Sülzengäßchen sind rückseitige Zugänge zu Häusern der Judengasse vorhanden. Von der Judengasse in die Stadt hinein befand sich ein Tor der alten Innenstadtbefestigung, das als Heulucke, auch Heutor bezeichnet wurde und von der alten Mauer sind noch Reste zu sehen. 
Bericht & Fotos: © Leo Wirth

Der Eckelesbrunnen im >> Sülzengäßchen << hoch zum Weißen Turm und die Katze beim >> Sonntagsputz in der Judengasse << auf dem Brunnen

  


 

Freitag, 18. August 2017

Rosenblüten in offener Schalenform




Diese zarte Rose trägt den Titel " Königin der Blumen ", in der Familie der Rosenartigen Gewächse, der " Rosaceae " sie trotzt dem Wetter und bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad und Regen blüht sie jetzt wieder die " Maidens ".

Sie verströmt ihren betörenden Duft so wie im Mittelalter, wo die Damen im alten England sich an dieser romantischen Wildrose erfreut haben. Denn bei den Engländern waren nicht die Blütenfarbe oder die Anzahl der Blüten wichtig, sondern der Charme und der Duft der Rosen. Foto: © Leo Wirth



 

Das 'errötende Mädchen' ist mit wenigen, aber wunderbaren Blüten wieder aktiv. Bei wechselhaftem Wetter mit Vormittag Schatten und ab Mittag Sonne gedeiht sie prächtig und besticht durch ihre Blütenfülle.
 


Das errötende Mädchen in einem Vorbericht >> Maidens blushes << und die >> Strauchrose << in Blüte und Duft

Dazu >> Überraschung-am-Rosenstrauch << und weiter >> Wiesenblumen << und Natur






 




Große Blüten von offener Schalenform, geschmückt mit Blütenblättern wie Golden Gate
In den Verzeichnissen der Gärtner werden mehr als 4000 Sorten aufgeführt, die meisten erst im letzten und vorletzten Jahrhundert, denn um das Jahr 1800 waren nur etwa 30 Sorten bekannt. 

Rosen und Holunder >> Im Garten tut sich was <<  und >> Die Pusteblume << beliebt bei Kindern 

Die Ligusterhecke mit der früher die Gärten und Gemüsefelder vor der Stadt abgeschirmt wurden. >> Ligusterhecke blüht <<

Der >> Holunderstrauch mit Trugdolden << durch Samenflug und Vögel gebracht






Es handelt es sich bei der Wildrose Maiden's Blush um eine sehr alte Sorte aus England. Ihre Blüten sind zartrosa und zum Rand hin durchscheinend hellrosa. Das Blütenherz ist vertieft und intensiver gefärbt. Sie hat graugrünes Blattwerk ist sehr winterhart und robust. 

Die Rosen öffnen sich zu üppig gefüllten, becherförmigen Blüten, die intensiv und süß duften.
Eine ausgezeichnete Heckenpflanze oder Einzelpflanze. Die Blütenfarbe variiert mit Bodenbeschaffenheit und Temperatur. Die Pflanze wächst breit, wird bis zu 1,5 meter hoch und ist buschig, leicht überhängend. Fotos: © Leo Wirth





Sonntag, 6. August 2017

Wappen der Commendur zu Rothenburg ob der Tauber



 

Hinter der Tordurchfahrt des Kriminalmuseums, der ehemaligen Komturei des Johanniter-Malteserordens erbaut 1396, befindet sich dieses Wappen links über dem Gebäudeeingang. Die Inschrift nennt Matthias Freiherr von Metternich, Herr zu Niedernbrok und Heistardt, Präceptor des Hochlöblichen St. Johann Malteser-Ordens in Niederdeutschland, Komtur zu Rothenburg ob der Tauber und Reichards Rodt. Das Wappen sieht gut aus, wenn auch an der Stelle das Licht ungünstig einfällt. Das Wappen ist gespalten: zum Einen der  Johanniter-Malteser-Orden: In Rot ein silbernes Malteserkreuz, an diesem Wappen ist die heute übliche Form des Kreuzes gewählt, Helmzier ein silbernes Malteserkreuz. Und zum Anderen von Metternich: In Silber 3 Jakobsmuscheln, Helmzier ein silberner Schwanenrumpf, das Metternichsche Wappen hat eigentlich schwarze Jakobsmuscheln und schwarz-silberne Helmdecken, nicht blau wie hier zu sehen.

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest



  
Das Kriminalmuseum in der Burggasse >> Justiz in alter Zeit << mit Infos und Besucherdaten


 


Museum für Stadtgeschichte >> Historiengewölbe mit Staatsverlies << im Rathaus und das Treiben in der Stadt >> Umzüge der Vereine << während der Festspieltage