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Samstag, 27. Februar 2016

Rabbi Meir Gedenktafel am Kapellenplatz in Rothenburg




This memorial plaque is located on Kapellenplatz in Rothenburg ob der Tauber, at house no. 5 of the former place of work of Rabbi Meir and Talmud scholars.
 
Am Kapellenplatz in Rothenburg ob der Tauber, am Haus Nr. 5 der ehemaligen Wirkungsstätte des Rabbi Meir und Talmudgelehrten befindet sich diese Gedenktafel.






Die Inschrift lautet:

" Rabbi Meir Ben Baruch von Rothenburg einem der bedeutensten Talmudgelehrten zum Gedenken. Geboren 1220 in Worms, lebte und wirkte er von etwa 1250 bis 1286 in der Synagoge und in der Talmudschule, die auf diesem Platze standen, dem ersten Judenviertel Rothenburgs. Er starb 1293 in Ensisheim und wurde 1307 in Worms begraben. Synagoge und Talmudschule wurden 1404 in eine Marienkapelle und in ein Seelhaus umgewandelt. Die Marienkapelle wurde 1805 abgebrochen."


In der genannten Marienkapelle befand sich ein Altar mit einer Figurengruppe von Tilman Riemenschneider, die heute im "Bode-Museum Berlin" zu sehen ist. Am Weißen Turm befindet sich das Judentanzhaus mit dem Rabbi Meir Gärtchen, von dem aus man den Blick in die Judengasse und in die Galgengasse hinein hat.
Report&Photo: © Leo Wirth


Am Schrannenplatz in Rothenburg ist das alte >> Portal am Schrannenplatz << des ehemaligen Judenkirchhofs zu sehen.  

Siehe dazu den Bericht >> Am Kapellenplatz in Rothenburg << Umfassende Beschreibungen des Jüdischen Lebens gibt es bei >> Alemannia-Judaica << auch mit Fotos aus dem Museum Schaumann.

Am Weißen Turm befindet sich das >> Rabbi Meir Gärtchen << vor dem Judentanzhaus an der beginnenden Judengasse in Rothenburg und ein >> Blick in die Judengasse << auf dem früheren Stadtgraben  



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Mittwoch, 19. November 2014

Platen-Portal in Ansbach


August von Platens Geburtshaus in Ansbach.
 
Von Platen comes from the Rügen branch of the Counts of Platen. The Platen monument on Schlossplatz in front of the Borkholder House commemorates Ansbach's famous son.




 
 
 Von Platen entstammt dem Rügener Zweig der Grafen von Platen. Sein Vater August Philipp von Platen war Leutnant in hannöverschen Diensten, als er bei einem England-Aufenthalt den Markgrafen Alexander von Ansbach kennenlernte. Dieser holte ihn als Oberforstmeister nach Ansbach. Dort heiratete er Friederike Luise von Reitzenstein und hatte mit ihr sechs Kinder. Wiki. 

Das Platen-Denkmal am Schlossplatz vor dem Borkholder-Haus erinnert an den berühmten Sohn Ansbachs. Der Tulpen-Brunnen vor dem >> Herrieder Tor << nimmt ebenfalls Bezug auf Platen. Im Bild, das Haus in der Platenstraße.

Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermund, geboren am 24. Oktober 1796 in Ansbach,  Ansbach-Bayreuth, gestorben am 5. Dezember 1835 in Syrakus, Königreich beider Sizilien war ein deutscher Dichter. Oft wird er August Graf von Platen oder schlicht Graf Platen genannt. 
 
 

Die BIO bei Wikipedia > http://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Platen-Hallerm%C3%BCnde < und zur Bachwoche Ansbach geht es hier >> www.bachwoche.de <<



 Er verbrachte den Großteil seiner Kindheit in Ansbach, lebte aber auch in Schwabach, wechselte 1819 an die Universität Erlangen und widmete sich der Poesie. In Erlangen am Burgberg erinnern das noch erhaltene Platenhäuschen sowie eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus am Marktplatz an ihn. Seine Büste wurde in der Ruhmeshalle in München aufgestellt. Nach ihm ist das Platen-Gymnasium in seiner Geburtsstadt benannt. Das schöne Portal mit Gedenktafel, Fotos: © Leo Wirth
 
Zum Platen Gymnasium >  http://www.platen-gymnasium.de/


Zum Hotel Platengarten mit Gedicht zu Ansbach > http://www.hotel-platengarten.de/

August von Platen >> Sprüche und Gedichte << bei Deutsche Gedichtebibliothek
 
 


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 



Mittwoch, 12. Februar 2014

Vater der Botanik Leonhart Fuchs




In the Ansbach Hofgarten there is a relief on the west side of the wall in memory of the doctor and botanist Leonhart Fuchs, who is also called the father of botany and the inventor of the botanical garden.

 
Im Ansbacher Hofgarten befindet sich an der Westseite der Mauer ein Relief zur Erinnerung an den Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs, den man auch den Vater der Botanik nennt und den Erfinder des botanischen Gartens.
 







 Ein deutscher pflanzenkundiger Mediziner, der außer seinen vielen Tätigkeiten und Reisen einige Jahre in Ansbach lebte. Geboren in Wemding bei Donauwörth am 15.Jan.1501 und verst. in Tübingen am 10.März 1566. 

Als er in Ingolstadt nicht mehr frei forschen durfte, ging er nach Ansbach. Als Leibarzt im Dienst des Ansbacher Markgrafen 1528-1531. Dann später nochmal 1533-1535 so steht es auch auf der Tafel. 

In Ansbach konnte er sich seinen Studien widmen und er schrieb etliche Bücher. In Tübingen hat er den ersten botanischen Garten überhaupt geschaffen. Er verfasste Standartwerke zur Botanik und war Rektor der Uni Tübingen.



Es gibt auch eine Leonhart-Fuchs-Straße in der Nähe des Friedhofs und der Bandelstraße in Ansbach 
>> Mehr über Leonhart Fuchs << kann man bei Wikipedia nachlesen und in der >> Garten Literatur bei Leselaube <<  
 
Die Fuchsie, die ihm zu Ehren den Namen erhielt ist an der Gedenkstätte im Hofgarten immer vorzufinden. Bericht & Fotos: © Leo Wirth

Als „Väter der Botanik“ im engeren Sinn werden die Ärzte und Botaniker Otto Brunfels, Hieronymus Bock und Leonhart Fuchs bezeichnet. Ihr direkter Vorläufer ist Hieronymus Brunschwig. Wikipedia


Definition: Der Begriff Botanik bezeichnet die Wissenschaft der Pflanzen und ein Teilgebiet der Biologie, das heißt der Naturwissenschaft, die sich mit allen Lebewesen auf der Erde befasst. In der Botanik, auch Pflanzenkunde oder Pflanzenbiologie, werden Aufbau, Stoffwechsel, Entwicklung, Fortpflanzung, Ordnung und Wachstum von Pflanzen wissenschaftlich untersucht. Info: Garten-Treffpunkt
 


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 


Dazu >>  Ein Blick in den Hofgarten mit der Orangerie und der Anlage und 
Die Orangerie im Bild oben.


Mehr Natur >> Ligusterhecke blüht << ein Schutz für die Gemüsefelder und Flechtwerk 
und >> Im Burggarten von Rothenburg << mit Ausblicken in das Taubertal

Der >> Holunderstrauch << mit Trugdolden und  das >> Biotop an der Tauber << in Gebsattel eine wunderbare Naturlandschaft

Mischblumenbiotope >> Wiesenblumen und Natur << im Klostergarten von Rothenburg




Sonntag, 9. Februar 2014

Andreas Libavius im Historiengewölbe Rothenburg o.T.



Andreas Libavius also: Basilius de Varna, Libau, born 1555 in Halle an der Saale, d. July 25, 1616 in Coburg, was a philosopher, physician and chemist a polymath of his time and is considered a co-founder of modern chemistry.



Andreas Libavius auch: Basilius de Varna, Libau, geb.1555 in Halle an der Saale, gest. 25. Juli 1616 in Coburg, war als Philosoph, Arzt und Chemiker ein Universalgelehrter seiner Zeit und gilt als Mitbegründer der modernen Chemie.
Geboren als Andreas Libau, Sohn des Leinewebers Johann Liebau, besuchte er in Halle das Gymnasium und studierte zuerst 1576 in Wittenberg und ab 1577 an der Universität Jena die Fächer Philosophie und Geschichte, wobei er sich den akademischen Grad eines Magisters der freien Künste erwarb. Bei Wikipedia erfärt man, dass er zusätzlich in Jena Vorlesungen über Medizin hörte.
Danach war Libavius als Lehrer tätig, zuerst in Ilmenau und danach in Coburg. 1588 ging er nach Basel und promovierte an der dortigen Universität zum Doktor der Medizin. Am Ende des gleichen Jahres begann er als Professor an der Universität in Jena Vorlesungen über Geschichte und Poetik zu halten. Daneben leitete er medizinische Disputationen.





Eine Nachbildung des Labors von Andreas Libavius ist im Historiengewölbe in Rothenburg ob der Tauber zu sehen, in dem die Geschichte des 30jährigen Krieges 1631 und die Ereignisse um das Festspiel vom "Meistertrunk" dargestellt sind.

Stadtphysikus wurde Libavius 1591 in Rothenburg ob der Tauber und ein Jahr später Schulinspektor. 1606 erhielt er von Herzog Johann Casimir das Angebot als Rektor das neu gegründete Gymnasium Casimirianum in Coburg zu leiten, wo er dann von 1607 bis zu seinem Tod 1616 als "Director und Professor primarius" tätig war. Fotos: © Leo Wirth 







Nach einem Erdbeben 1356 entsprang eine Quelle unterhalb des Spitals in Rothenburg und während der Amtszeit des Bürgermeisters Heinrich Toppler errichtete die Stadt dort das Wildbad. Die Quelle galt als heilkräftig  und später um 1601 schrieb der Chemiker und Rothenburger Stadtphysikus Andreas Libavius über den Fons Medikatus die Rothenburger Wildbadquelle. Im Bild: der Zugang zum Wildbad über die Tauberbrücke an den Arkaden.
 

Infos: Fritz Schaumann †2012 war Festspieler und Ehrenmitglied,  Gründer des Historiengewölbes und  seit 1981 Leiter und Direktor des Museums. Festspielverein und eine BIO bei  >> Wikipedia <<  und  >> das erste Lehrbuch der Chemie Andreas Libavius <<  

Der Besuch der Sammlungen und des Verlieses ist für jeden Festspiel- und Geschichtsinteressierten ein Erlebnis. Das Historiengewölbe ist “ein Museum zum Anfassen“, in das sich der Besucher unmittelbar eingebunden fühlt. Fritz Schaumann.

Kontakt: Historiengewölbe mit Staatsverlies, 91541 Rothenburg o.T., Herrngasse/Rathaus, Eingang im Lichthof, Telefon: 09861-8 67 51

Das Historiengewölbe ein >> Museum zur Stadtgeschichte << im Rathaus von Rothenburg

 

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps 

 

Rothenburg einmal anders gesehen >> Herbstliche Ruhe in Rothenburg << mitten in der Stadt 

Das Wildbad am Tauberhang >> Tagungsort Wildbad << mit schöner Parkanlage, in der um 1356 durch ein Erdbeben eine Quelle entsprang, die man als heilkräftig befand und die zur Errichtung des Wildbad führte.