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Sonntag, 14. Juni 2020

Galgengasse in Rothenburg mit Sinnspruch




An einem Geschäftshaus in der Galgengasse unmittelbar am Würzburger Tor, 
dem ehemaligen Galgentor, ist dieser historische Sinnspruch zu sehen.





Die Galgengasse in Rothenburg ob der Tauber, seit dem Beginn des 14.Jahrhunderts nachweisbarer Name für die Straße zum Galgen, außerhalb der Stadt.

Der Turm des Würzburger Tores, dem ehemaligen Galgentor, ist ein quadratischer Torturm, der 1388 erbaut und erhöht wurde im 18. Jahrhundert, nach der Kriegszerstörung wiederhergestellt. Nach außen ein Vorwerk mit zwei Erkertürmchen und einem Torbogen. Innerhalb zur Stadt, steht das Haus Nr. 54 mit einem Sinnspruch daran, der den Weg zum Richtplatz markiert und ein Ereignis für die Nachwelt schildert.


“ Der lange Elm aus Ingolstadt 
ein Ritter stolz zu Pferd,
der wurde vor dem Galgentor 
enthauptet mit dem Schwert “


Schon etwas weiter vorher, ist ein Galgensymbol im Straßenpflaster eingelassen, das den Weg zur Richtstätte, zum Galgen weist, der außerhalb der Wehrmauer stand.


Die Galgengasse mit dem Weg zum Galgen >> Galgengasse und weißerTurm << mit dem Symbol im Pflaster der Gasse 



Ein Sinnspruch >> sinnspruch-in-der-hafengasse-rothenburg << an einem Geschäft ziemich weit oben. 



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps




Sonntag, 2. Februar 2020

Der Sauturm in Rothenburg ob der Tauber



Der Streichwehrturm auf der Südseite der Wehrmauer, der "Sauturm" begrenzt das Spitalgelände am Kappenzipfel von Rothenburg ob der Tauber. Dieser Graben am Zwinger vor dem Spitalgelände, der letzten Stadterweiterung, hieß früher Hirschgraben und führt zum Sauturm, der seinen Namen von der Schweinehaltung des Spitals hat.




The weir tower on the south side of Rothenburg ob der Tauber was called, and leads to earlier Hirschgraben to the "Sauturm" Pigs Tower, which gets its name from the pigs of the hospital.



 

Der Streichwehrturm auf der Südseite der Wehrmauer begrenzt das Spitalgelände am Kappenzipfel von Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken.
 
 
  
Dieser Graben am Zwinger vor dem Spitalgelände, der letzten Stadterweiterung, hieß früher Hirschgraben und führt zum Sauturm, der seinen Namen von der Schweinehaltung des Spitals hat. 
 
Eine ruhige Ecke am südwestlichen Teil des Kappenzipfels zum Spaziergang, sie wird markiert von dem quadratischen Sauturm, der auch Wildbadersturm genannt wurde, wegen seiner Lage über dem Wildbad. 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In diesem, hinteren Bereich des Hospitals zum heiligen Geist befanden sich früher die Schweineställe und der Abfall wurde über die Mauer gekippt, wo er von den Bauern abgeholt werden konnte. Deshalb nannte man auch früher die Straße hinab die " Sausteige ". Der Weg geht hinab in das Taubertal, am Stöberleinsturm vorbei und am Kobolzeller Tor.








Der schräg verkantet stehende Turm ist als Großstreichwehr anzusehen. 
Die Mauerbrücke, die den Sauturm mit der Ringmauer verbindet, wird auch Schwibbogen genannt und war früher wie der Wehrgang, gedeckt und mit Schießscharten versehen. Streichwehren waren Türme, die der Wehrmauer vorgestellt wurden um eine bessere Sicht nach den Seiten zu haben. Das Gelände unmittelbar vor der Mauer konnte so besser eingesehen werden und mit den Musketen bestrichen werden, also eine bessere Verteidigung ermöglichen. 

Die Bauzeit ist auf 1400 bis 1405 datiert. Zur Spitalbastei hin geht der Weg unter der Fußgängerbrücke zur Bastei, mit Aufgang zur Straße. Im Bild: Oben der Sauturm , mit dem Weg zum Hirschgraben und der urtümlich erhaltenen Zwingermauer. Bild links: der Sauturm von der Sausteige gesehen, die später umbenannt wurde in Blinksteige.
 
 
 




Etwas weiter nördlich an der Wehrmauer kommt man zum >> Spazierweg am Kalkturm << mit Zugang zur Freilichtbühne 





Der Spazierweg vom Stöberleinsturm am Kalkturm vorbei zum Sauturm im Süden von Rothenburg in Mittelfranken.


Etwas weiter nördlich >> Der Stöberleinsturm mit dem Reichs-und Stadtwappen << der Zugang zur Stadt, vor dem Bau der Spitalbastei







Gegenüber ist der Zugang zum Wildbad mit schöner Natur >> Herbstromantik beim Wildbad am Tauberhang << ein Biotop


Die Innenseite der Zwingermauer im Spital mit dem Sauturm








Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Mittwoch, 4. September 2019

Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen in Rothenburg




On the weekend in September 2019 you can once again experience the Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber.Especially the great façade fireworks at the town hall with music performance on Friday is a special experience and always charming and entertaining. 
 
Das schöne Fassadenfeuerwerk an den Reichsstadt-Festtagen ist immer ein Erlebnis in Rothenburg ob der Tauber mit allen seinen Darbietungen.
 





Vor allem das tolle Fassadenfeuerwerk am Rathaus mit Musikdarbietung am Freitag ist ein besonderes Erlebnis und immer wieder reizvoll und unterhaltend.



 
 
 
Vorher ziehen die Historiengruppen mit ihrem Fackelzug und mit ca. 900 Mitwirkenden in historischen Kostümen von der Doppelbrücke hoch zum Marktplatz. 
Fotos: Fassadenfeuerwerk am Rathaus Rothenburg & unten Festspieler am Rathausgewölbe Eingang. 
 



Die Reichsstadttage in Rothenburg bilden wieder den Höhepunkt und den Abschluß der jährlichen Veranstaltungen der Stadt.Alle die sich für Geschichte und Mittelalterliches Brauchtum interessieren können dabei Historiengruppen und Musikvereine erleben und die Aktiven des Festspielvereins vom Meistertrunk in Aktionen sehen. Am Samstags sind viele Historiengruppen zu sehen mit Episoden aus dem 30jährigen Krieg am Marktplatz und mit der Stadtgeschichte sowie der Verleihung der Urkunde mit dem Reichs-Stadt-Privileg. Der Tag endet dann mit dem Stadtbeschuss und einem großen Feuerwerk, das man vom Taubertal aus wunderbar sehen kann und das in ganz Mittelfranken beliebt ist. 

  



 
 
 
 
 Die Geschichte des  >> Meistertrunk in Rothenburg <<  mit einem Bild vom Fassadenfeuerwerk am Rathaus

Vor dem Fleischhaus >> Der Georgenbrunnen << am Rathausplatz 



 


Eine der Großveranstaltungen in Rothenburg ist das >> Taubertal Festival << auf der Eiswiese jedes Jahr
In dem Foto unten ist das Rothenburger Stadtwappen ab 1269 zu sehen. Das Rothenburger Wappen zeigt eine rote Burg (symbolisiert durch eine Mauer mit zwei Türmen) auf silbernem Grund.

 In the photo below you can see the Rothenburg coat of arms from 1269. The Rothenburg coat of arms shows a red castle (symbolized by a wall with two towers) on a silver background. 

 

 



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps



Samstag, 16. Februar 2019

Im Fanghof der Spitalbastei Rothenburg

 
Die Spitalbastei, der Zugang der Stadt Rothenburg ob der Tauber im Süden, die Stadtbefestigung in der Form einer Acht, versehen mit sieben Toren, einem Fanghof mit Fallgitter und einer Zugbrücke, war ein Bollwerk errichtet von Leonhard Weidmann. 




Der Baumeister schuf mehrere Gebäude der Stadt wie das Walltor an der Klingenbastei und das Rathaus, der Geschützboden der Spitalbastei. Der Rundbau im Bild ist begehbar. 
 
Es gab eine Auffahrmöglichkeit mit zwei Toren für die von Pferden gezogenen, schweren Geschützlafetten und die Munitionswagen. Dazu lies Weidmann über den Buckelquadern einen befahrbaren Wallgang anlegen. Der Ausbau zur Torbastei erfolgte in etwa um 1533/42.


Siehe dazu den Bericht >>> Pax intrantibus <<< der Spitalbastei am Außentor


Der gut erhaltene, 20 Meter breite, imposante Wallgraben zeigt, dass die Stadt nicht nur von Mauern geschützt wurde.Oftmals scheiterten Angreifer, wenn sie versuchten die Wallgräben zu überqueren. Die Auskragung des oberen Stockwerkes sollte verhindern, dass von außen Sturmleitern angestellt werden konnten. Auf der Innenseite der äußeren Durchfahrt steht das Datum 1537 am mittleren Sturzstein auf beiden Seiten des Stadtwappens.
 
Der Name Fanghof mit dem Wallgang an der Außenmauer kam daher, weil man die Angreifer hindern wollte schnell in die Stadt zu kommen. Bei einem feindlichen Angriff und Durchbruch des ersten Tores, nach dem Sturm des Hofes, konnten die Angreifer mit einem Fallgitter daran gehindert werden nach Beschuss, den Fanghof wieder zu verlassen. Es konnte so auch innerhalb der Toranlage weiter verteidigt werden.

Das Highlight zu den Wehrbauten ist natürlich >> Der Meistertrunk << in Rothenburg ob der Tauber mit etwas Festspielhistorie

Ein Streichwehrturm ist der >> Sauturm an der Wehrmauer << am Hirschengraben

Interessant auch der >> Henkersturm << an der Wehrmauer am Schrannenplatz

Die Steige runter in das Taubertal kommt man zur Doppelbrücke und zum Weg an der  >> Weinsteige <<  nach Kobolzell mit Blick auf Rothenburg

Der Maler >> Arthur Wasse << im Reichsstadtmuseum und am Arthur-Wasse-Weg 
 
 
 
Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 


Mittelalterlicher Schweinestall an der Klingenschütt



An der Klingenschütt in Rothenburg ob der Tauber, in der Nähe des Klingentor und bei der Wehrmauer zwischen dem Klingentor und dem Pulverturm ist dieses Haus zu finden.
 


 

 

 
This house can be found at the Klingenschütt in Rothenburg ob der Tauber, near the Klingentor and at the defensive wall between the Klingentor and the Pulverturm.
 From the battlement you have a beautiful view of the building, in which there was a guest house and which stands out due to the medieval pigsty. 

 
Von dem Wehrgang hat man einen schönen Blick auf das Gebäude, in dem sich ein Gästehaus befand und das durch den mittelalterlichen Schweinestall auffällt. 
 
So etwas sieht man selten, das ist ein echtes Highlight zwischen den alten Gebäuden und gegenüber dem Fürbringerstürmlein, einem Scharwachturm des 15.Jahrhunderts. Foto: Leo Wirth


Zur Wehrmauer mit dem >> Henkersturm << etwas weiter oben in der Straße und am Schrannenplatz vorbei.

Ein Blick in >> Die Klingengasse << mit rechts ab zur Röderschütt an der Wehrmauer entlang zum Schrannenplatz


An der Klingenbastei >> Schäfertanz und Museum <<links geht es zum Arthur-Wasse-Weg



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps