Samstag, 16. Februar 2019

Im Innenhof der Spitalbastei der Fanghof des Bollwerks

 
Die Spitalbastei, der Zugang der Stadt Rothenburg ob der Tauber im Süden, die Stadtbefestigung in der Form einer Acht, versehen mit sieben Toren, einem Fallgitter und einer Zugbrücke, war ein Bollwerk errichtet von Leonhard Weidmann. 




Der Baumeister schuf mehrere Gebäude der Stadt wie das Walltor an der Klingenbastei und das Rathaus, der Geschützboden der Spitalbastei, der Rundbau im Bild ist begehbar. 
Es gab eine Auffahrmöglichkeit mit zwei Toren für die von Pferden gezogenen, schweren Geschützlafetten und die Munitionswagen. Dazu lies Weidmann über den Buckelquadern einen befahrbaren Wallgang anlegen. Der Ausbau zur Torbastei erfolgte in etwa um 1533/42.


Siehe dazu den Bericht >>> Pax intrantibus <<< der Spitalbastei am Außentor


Der gut erhaltene, 20 Meter breite, imposante Wallgraben zeigt, dass die Stadt nicht nur von Mauern geschützt wurde. Oftmals scheiterten Angreifer, wenn sie versuchten die Wallgräben zu überqueren. Die Auskragung des oberen Stockwerkes sollte verhindern, dass von außen Sturmleitern angestellt werden konnten. Auf der Innenseite der äußeren Durchfahrt steht das Datum 1537 am mittleren Sturzstein auf beiden Seiten des Stadtwappens. Bericht & Foto: © Leo Wirth
 

Das Highlight zu den Wehrbauten ist natürlich >> Der Meistertrunk << in Rothenburg ob der Tauber mit etwas Festspielhistorie

Ein Streichwehrturm ist der >> Sauturm an der Wehrmauer << am Hirschengraben

Interessant auch der >> Henkersturm << an der Wehrmauer am Schrannenplatz

Die Steige runter in das Taubertal kommt man zur Doppelbrücke und zum Weg an der  >> Weinsteige <<  nach Kobolzell mit Blick auf Rothenburg

Der Maler >> Arthur Wasse << im Reichsstadtmuseum und am Arthur-Wasse-Weg


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