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Sonntag, 6. August 2017

Wappen der Commendur zu Rothenburg ob der Tauber


Hinter der Tordurchfahrt des Kriminalmuseums, der ehemaligen Komturei des Johanniter-Malteserordens erbaut 1396, befindet sich dieses Wappen links über dem Gebäudeeingang.
 
 
 

Die Inschrift nennt Matthias Freiherr von Metternich, Herr zu Niedernbrok und Heistardt, Präceptor des Hochlöblichen St. Johann Malteser-Ordens in Niederdeutschland, Komtur zu Rothenburg ob der Tauber und Reichards Rodt. 
 
Das Wappen sieht gut aus, wenn auch an der Stelle das Licht ungünstig einfällt. Das Wappen ist gespalten: zum Einen der  Johanniter-Malteser-Orden: In Rot ein silbernes Malteserkreuz, an diesem Wappen ist die heute übliche Form des Kreuzes gewählt, Helmzier ein silbernes Malteserkreuz. Und zum Anderen von Metternich: In Silber 3 Jakobsmuscheln, Helmzier ein silberner Schwanenrumpf, das Metternichsche Wappen hat eigentlich schwarze Jakobsmuscheln und schwarz-silberne Helmdecken, nicht blau wie hier zu sehen.

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest



  
Das Kriminalmuseum in der Burggasse >> Justiz in alter Zeit << mit Infos und Besucherdaten


 


Museum für Stadtgeschichte >> Historiengewölbe mit Staatsverlies << im Rathaus und das Treiben in der Stadt >> Umzüge der Vereine << während der Festspieltage

 

Donnerstag, 8. September 2016

Die Gerlachschmiede in Rothenburg ob der Tauber



Die Gerlachschmiede befindet sich in der Nähe des Rödertores, einer Torbastei an der Röderschütt in Rothenburg ob der Tauber und ist eines der reizvollsten Fachwerkhäuser Rothenburgs.


 


Sehenswert ist der Giebel mit den Fenstern, den Fenstergittern und den bunten Wappentafeln, so wie einem Ausleger an der Seite. Der Gerlachschmied arbeitete noch bis ungefähr 1967, beschlug Pferde, wobei ich ihn noch beobachten konnte, seine Stammwirtschaft war um die Ecke "Zum Breiterle". Die Röderschütt ist eine Straße entlang der Wehrmauer vom Siebersturm hoch zum Rödertor.  

Die Gerlachschmiede ist zu erreichen von der >> Wenggasse in Rothenburg << aus oder der Rödergasse. 

Romantischer Herbst >> Herbstliche Ruhe in Rothenburg << schön anzusehen.

Das Gespann die >> Kutschen am Schrannenplatz << an der Klingenschütt mit Rudolf darf natürlich bei Schmiede nicht fehlen. 





Während das Zunftzeichen der Schlosser und Schmiede unten am Haus zu sehen ist, stellt das Wappen oben eine Schöpfung von Georg Gerlach dar, der es um 1950 entworfen hat. Der Schorsch hat dazu eine Schlange mit Krone, die Werkzeuge des Schmiedehandwerks wie Hammer und Zange und unten das Hüfthorn als Schutz eines griechischen Gottes bekannt. Es wurde in der Antike als Hifthorn bezeichnet und als Signalhorn beim Hufschmied in der Hufbeschlagschmiede geblasen. Später änderte sich der Name bei Rittern und Jägern in Hüfthorn, weil man es an einer langen Kordel umgehängt an der Hüfte trug. Das Wappen an der >> Gerlachschmiede << bei Rothenburger.




Das Haus war vor 1945 ein Nebengebäude, eine Scheune mit einem großen Tor in der Mitte und hatte einen Giebel mit Sichtmauerwerk. Es wurde bei dem Luftangriff im März 1945 total zerstört und um 1950 / 51 im ursprünglichen Zustand wieder aufgebaut, nach dem alten Erscheinungsbild, aber mit historisierenden Bauformen und einem Fachwerkgiebel. Im Jahre 1945 kurz vor Kriegsende wurden ca. vierzig Prozent der Stadt durch Bomben vernichtet.


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 

Zu Handwerk in Rothenburg >> Das mittelalterliche Handwerkerhaus << am Alten Stadtgraben




Sonntag, 17. Januar 2016

Wappen der Grafen von Comburg-Rothenburg




An der Burgtoranlage in Rothenburg befinden sich zwei Wappen an den Wachhäuschen der Burgtoranlage, an der Außenseite zum Burggarten, das Wappen der Stadt und das Wappen der Comburger.

 






An der Burgtoranlage in Rothenburg befinden sich zwei Wappen an der Außenseite zum Burggarten, zum einen das Wappen der Stadt und zum anderen das Wappen der Comburger.
Die Grafen von Comburg-Rothenburg waren vor den Stauffern Besitzer großer Ländereien und ihre Burg soll an der Stelle des Essigkrug, gegenüber dem neuen Spital im 11.Jahrhundert, gestanden haben.
Die erste Blütezeit der Grafen war in den Jahren 1075 bis 1140 und ihren Besitz erhielten sie von einer Stifterfamilie und von Adelsfamilien der Umgebung. Die Stiftung des Klosters Comburg 1078 war der Anfang ihres Aufstiegs.
Das Rothenburger Grafenwappen am Burgtor stellt einen Löwenkopf face mit einem Sparren im Maul dar. Der Sparren kann ein Hinweis auf die Bautätigkeit der Comburg-Rothenburger Grafen sein, wie mir Herr Mall im Büttelhaus mal erzählte.



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Das >> Wappen der Grafen am Heringsbronnen << im gleichnamigen Gässchen unweit der Toranlage


Kloster in Baden-Württemberg
Die Comburg, auch Komburg geschrieben und Großcomburg genannt, ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner und späteres Ritterstift. Sie liegt heute auf dem Gebiet der Stadt Schwäbisch Hall im gleichnamigen Landkreis im nordöstlichen Baden-Württemberg. Wikipedia



Ein schöner Blick in die >> Burggasse von Rothenburg << mit dem Turm der Burgtoranlage und 

der Löwe schaut in den >> Burggarten Rothenburg << mit schönen Anlagen und den Resten der Alten Burg

Durch die Doppelbrücke >> An der Weinsteige << entlang nach Kobolzell am Tauberhang





Donnerstag, 15. Januar 2015

Pax Intrantibus in Rothenburg ob der Tauber



Pax intrantibus, Salus exeuntibus - 
"Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden"
 
"Peace to those who enter, salvation to those who go out"

 The double bulwark of the Spitalbastei, the city fortification in the form of an eight, provided with seven gates, a drop gate and a drawbridge in the south of the city of Rothenburg ob der Tauber.


 

 



  
Der Baumeister Leonhard Weidmann schuf das doppelte Bollwerk der Spitalbastei, der Stadtbefestigung in der Form einer Acht, versehen mit sieben Toren, einem Fallgitter und einer Zugbrücke im Süden der Stadt Rothenburg ob der Tauber. 
Der Geschützboden der Bastei, mit Blick zum Wachhaus, ist begehbar und konnte durch zwei Tore, einer Auffahrt und Ausfahrt, mit den Geschützlafetten befahren werden. In der langen Geschichte Rothenburgs, ist es feindlichen Angreifern nie gelungen die Bastei zu erobern und einzunehmen. 
Der Zugang zur Stadt war im Mittelalter von der Doppelbrücke hoch, am Stöberleinsturm. Der Zugang an der Spitalbastei wurde erst später 1586 gebaut. Im Bild der Wappenstein am Torbogen. 
 


 

Die Treppe auf der anderen Straßenseite führt zum >> Wildbad Rothenburg << mit schöner Parkanlage, Spazierwegen und Blick in das Taubertal 
 
 
 
Besonders beeindruckend ist der noch erhaltene Wallgraben der Spitalbastei, er verdeutlicht, dass nicht nur die Mauern Schutz boten, denn oftmals scheiterten Angreifer bereits beim Versuch, die Gräben zu überqueren, oder an den Auskragungen oben beim Leitern anlegen.


  
   
Der Schlussstein am äußeren Torbogen trägt neben der Jahreszahl 1586 und den Initialien Weidmanns eine lateinische Inschrift: "Pax intrantibus, Salus exeuntibus", deren Übersetzung lautet: 
 
"Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden". 
 
Im Bild die Inschrift am Schlussstein des äußeren Torbogen. Photos © Leo Wirth


Die >> Georgengasse und der Weiße Turm << mit dem Hl.St.Georg und dem Volksfestumzug durch die Stadt zum Spitaltor

Vom Spitaltor die Steige runter zur Doppelbrücke >> An der Weinsteige << mit schönem Blick auf Rothenburg und an der Wehrmauer entlang zum >> Sauturm << einem Streichwehrturm






Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps