Samstag, 23. Februar 2019

Von der Wirthstraße zum Röderturm in Rothenburg



Von einer Wohnstraße aus, der Wirthstraße, hat man diesen Blick auf den Röderturm, der im Wehrmauerabschnitt vom Würzburgertor zum Faulturm zu sehen ist.




Neben dem Rathausturm ist er der einzige zugängliche Stadtturm Rothenburgs. Als östlichster Turm im Mauerring der an flaches Gelände grenzt, war er ein wichtiger Meldeposten für die Stadt. Im Fachwerkgeschoß befand sich daher lange Zeit eine Türmerwohnung, in der heute ein Informations- und Aussichtsraum untergebracht ist. Durch die Bastei und den Turm gelangt man in die Stadt, über die Rödergasse zum Markusturm mit dem Röderbogen. Das Foto zeigt den Röderturm von Osten zur Stadt hin gesehen mal aus einer anderen Perspektive.

Am Rödertor die >> Willi-Förster-Anlage <<an der Wehrmauer entlang zum Siebersturm



Die Wirthstraße verbindet die verkehrsreiche Adam-Hörber-Straße mit der Johannitergasse im Bereich der Ansbacher Straße. Der Name der Straße kommt von einem Maurermeister Wirth der Ende des 19ten Jahrhunderts in dieser Straße die ersten Häuser baute. Eine kurze Straße, mit nur sieben Häusern, die zur Adam-Hörber-Straße hin für Autos gesperrt ist um den Verkehr nicht zu behindern. Fußgänger und Radler können den Parkplatz mit Eingang zu Geschäften erreichen. Die Zufahrt für PKWs ist deshalb über die Johannitergasse. Auf der anderen Seite der Wirthstraße kommt man durch die Pfürdtsraße in der Verlängerung über die Ludwig-Siebert-Straße in die Wolffstraße und hat von da Zugang in das Einkaufs ZentRo am Bahnhof. Im Bild: so wars mal, als auf der anderen Seite der Edeka-Markt noch war. Fotos: © Leo Wirth


Am Rödertor rechts ist die Festwiese >> Der Meistertrunk << auf der jedes Jahr das große Heerlager stattfindet 




Der Hauptturm ist der älteste Teil der Rödertoranlage mit Bastei. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert, das Fachwerkgeschoss wurde später aufgesetzt. 
Dazu im Rothenblog >> Röderturm mit Bastei in Rothenburg << 

Von außerhalb der Wehrmauer, hat man diesen Blick auf den Röderturm, der im Wehrmauerabschnitt vom Würzburgertor zum Faulturm steht, mit Zugang von der Ansbacher Straße. Nirgendwo sonst in der Stadt kann man die Entwicklungsgeschichte der Stadt so hautnah und unmittelbar nachvollziehen wie in diesem Turm.
 

Eine schöne Naturanlage ist der >> Burggarten Rothenburg << mit Resten der Alten Burg und schönen Ausblicken in das Taubertal



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps

Mittwoch, 20. Februar 2019

Fenstergitter im Stil des Barock








Ein schönes, repräsentatives Gebäude in der Herrngasse von Rothenburg ist das Staudtsche Haus und der Innenhof, gegenüber der Franziskanerkirche. 



Auffallend sind die kunstvollen schmiedeeisernen Fenstergitter von 1772 im Stil des Barock und die Klingelzüge, sie zieren dieses bemerkenswerte Haus in der Herrngasse von Rothenburg.

In dem Wohnhaus in der Herrngasse genannt: Von Staud'sches Haus, lebte Johann Georg Styrzel. Er war ein deutscher Philologe und Jurist, der als Richter, Rat und Bürgermeister die Geschicke der Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber über vier Jahrzehnte mitbestimmte. *12.04.1591 - †17.04.1668 Außerdem war er als Literaturwissenschaftler bekannt.


Report & Photos ©
Leo Wirth








Um 1425 kam ein Peter Staudt nach Rothenburg und ein Leonhard Staudt wird später in den Rat der freien Reichsstadt gewählt. Danach gehörten die Staudts mehrere Generationen lang, bis zum Ende der reichsstädtischen Verfassung um 1802, dem Stadtregiment an. Um 1700 fanden in dem Staudt-Haus die Adelsverleihungen statt und Jeremias Christian Staudt war der letzte regierende Bürgermeister von Rothenburg der 1802 verstarb. Info: Rudolf Fritsch, History.

Die schönen Barock Fenstergitter noch mal im Sonnenlicht.
 






Am Markt ist der >> Georgenbrunnen << mit Blick zum Rathaus der Stadt



Zum >> Burggarten in Rothenburg << mit schönen Ausblicken in das Taubertral

Immer interessant >>
Der Meistertrunk in Rothenburg << mit Informationen zum Festspiel