Samstag, 14. Februar 2015

Was bist du in der Welt ? Sinnspruch in der Klingengasse Rothenburg



Die Straße verläuft von der Jakobskirche in nördlicher Richtung, an der Stadtbücherei und dem bekannten Feuerleinserker vorbei zum Klingentor, mit der vorgestellten Bastei.




Das innere Klingentor wurde im 16.Jahrhundert abgebrochen, das äußere Klingentor entstand um 1360. Der Name "Klingengasse" kommt von einer tiefen Schlucht, die vor dem Klingentor zur Tauber hinunter führte. Von dem übers Gestein klingenden Wasser heißen diese Schluchten "Klingen".

Klingweiler nannte man das alte Stadtviertel von der Klingengasse zur Klingenbastei mit dem Klingentorturm.

Ein besonders schön restauriertes Haus ist das in der Klingengasse, mit einem aufgemalten Sinnspruch oder Sinngedicht. Fotos: © Leo Wirth 
 






Der Sinnspruch gehört zu einer sehr kurz gefassten Literaturgattung, die vor allem im 17.- und 18.Jahrhundert von deutschen Dichtern gepflegt wurde. 
Sinnsprüche sind Lebensweisheiten zum Weitergeben, wie der am Haus in der Klingengasse.  

In der Gasse etwas weiter vorne zu sehen >> Schick Dich in die Welt hinein << auch ein toller Sinnspruch


Ein schöner Blick durch die >> Klingengasse << zur Bastei mit Torturm und rechts ab zur Klingenschütt. 

Wer diese Gattung der Sinnsprüche und Gedichte mag, kann bei 
>> sinnsprüche.de << reinschauen.




Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps





Montag, 2. Februar 2015

Wichtel im Schnee


Der nächste Schnee kommt bestimmt! Und heute war er schon wieder da und wenn er dann mal da ist kann man ihn an vielen Stellen genießen und das ein oder andere Foto machen, auch vom Wichtel.
 
An elf in the snow, the guy is hardy and always looks good.
 
 



Einem Gartenzwerg ist nie kalt und Gartenzwerge lieben Wintersport habe ich mal gelesen und sie leben und erfreuen uns halt einfach. 
 
Der Wichtel hier steht schon viele Jahre im Garten und trotzt dem Wetter und freut sich offensichtlich auch über den Schnee der seine rote Zipfelmütze so recht zur Geltung bringt.
 

Gartenzwerge sind keine Erfindung der Neuzeit, die gab es bereits im 17. Jahrhundert aus  Stein und Marmor in den Schlossgärten. 

Ab dem 19. Jahrhundert hielten die Zwerge dann Einzug in die Gärten in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vor allem lustige Gartenzwerge sind sehr beliebt und werden als schön empfunden. 
 
Im Sommer hat er noch eine Gießkanne in den Händen und sieht mehr nach Gartenpflege aus. 
 



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 
 
 
 
 
 
 
Am Gelände der Alten Burg ist der >> Burggarten Rothenburg << mit schönen Anlagen und Sitzbänken zum entspannen
 
 
 

Dienstag, 20. Januar 2015

Schnee am Philosophenweg Heckenacker


 The snow on the paths in the green belt around the city of Rothenburg gives us charming views, romantic perspectives when the sun comes in and relaxing walks in the vicinity of the defensive wall with its towers.  You can see many things in nature better and with different eyes, such as the log on the Philosophenweg at Heckenacker.






Der Schnee auf den Wegen im Grüngürtel um die Stadt Rothenburg ob der Tauber herum beschert uns reizvolle Ansichten, romantische Blickwinkel wenn die Sonne dazukommt und erholsame Spaziergänge im Umfeld der Wehrmauer mit ihren Türmen. 
 
Diese winterlichen Verhältnisse bringen etwas Urlaubsstimmung und Ruhe in das normale Tagesgeschäft, man sieht vieles in der Natur besser und mit anderen Augen, wie hier den Holzstoß am Philosophenweg, mit Zugang zur Gärtnerei-Bochenek Am Heckenacker.




Heute am Dienstag überraschte uns der Schnee, lieferte uns aber einige schöne Bilder. Im Wetter für heute soll im ganzen Land leichter Schneefall und verbreitet Glätte sein. Das mit Niesel und Schneefall stimmte, wie ich beim Fotografieren merkte. Im Beitrag unten ist ein Bild von der Jahnstraße am Philosophenweg, wunderbar eingeschneit, zu sehen.


Nun, bei uns in Franken gibt's noch etwas Schnee, aber von der gemeldeten zeitweisen Sonne war bis jetzt nichts zu sehen leider, das hätte etwas Kontrast ins Bild gebracht, dafür hält sich ganztägig Nebel oder auch Hochnebel. Mittags hatte es gefühlte 1° C aber am Abend und Morgen soll es Kälter werden und morgen früh eventuell glatt. Fotos: © Leo Wirth

Ein >> Panoramablick auf Rothenburg ob der Tauber << 


 
 
Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps
 
 
 
 
 
 




Donnerstag, 15. Januar 2015

Pax Intrantibus in Rothenburg ob der Tauber



Pax intrantibus, Salus exeuntibus - 
"Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden"
 
"Peace to those who enter, salvation to those who go out"

 The double bulwark of the Spitalbastei, the city fortification in the form of an eight, provided with seven gates, a drop gate and a drawbridge in the south of the city of Rothenburg ob der Tauber.


 

 



  
Der Baumeister Leonhard Weidmann schuf das doppelte Bollwerk der Spitalbastei, der Stadtbefestigung in der Form einer Acht, versehen mit sieben Toren, einem Fallgitter und einer Zugbrücke im Süden der Stadt Rothenburg ob der Tauber. 
Der Geschützboden der Bastei, mit Blick zum Wachhaus, ist begehbar und konnte durch zwei Tore, einer Auffahrt und Ausfahrt, mit den Geschützlafetten befahren werden. In der langen Geschichte Rothenburgs, ist es feindlichen Angreifern nie gelungen die Bastei zu erobern und einzunehmen. 
Der Zugang zur Stadt war im Mittelalter von der Doppelbrücke hoch, am Stöberleinsturm. Der Zugang an der Spitalbastei wurde erst später 1586 gebaut. Im Bild der Wappenstein am Torbogen. 
 


 

Die Treppe auf der anderen Straßenseite führt zum >> Wildbad Rothenburg << mit schöner Parkanlage, Spazierwegen und Blick in das Taubertal 
 
 
 
Besonders beeindruckend ist der noch erhaltene Wallgraben der Spitalbastei, er verdeutlicht, dass nicht nur die Mauern Schutz boten, denn oftmals scheiterten Angreifer bereits beim Versuch, die Gräben zu überqueren, oder an den Auskragungen oben beim Leitern anlegen.


  
   
Der Schlussstein am äußeren Torbogen trägt neben der Jahreszahl 1586 und den Initialien Weidmanns eine lateinische Inschrift: "Pax intrantibus, Salus exeuntibus", deren Übersetzung lautet: 
 
"Friede den Eintretenden, Heil den Hinausgehenden". 
 
Im Bild die Inschrift am Schlussstein des äußeren Torbogen. Photos © Leo Wirth


Die >> Georgengasse und der Weiße Turm << mit dem Hl.St.Georg und dem Volksfestumzug durch die Stadt zum Spitaltor

Vom Spitaltor die Steige runter zur Doppelbrücke >> An der Weinsteige << mit schönem Blick auf Rothenburg und an der Wehrmauer entlang zum >> Sauturm << einem Streichwehrturm






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