Sonntag, 11. Mai 2014

Kapellenplatz und Seelbrunnen in Rothenburg


 

At the Chapel Square in Rothenburg ob der Tauber, a motto on a half-timbered house can be seen. The Chapel Square Fountain, is a running water fountain ornamented with stone basins and fountains column and a female figure, were added after 1600. The Seelbrunnen fountain with Sculpture of Minerva Rothenburg. The road from the White Tower downhill called dairy market and leads to St. Mark's Tower with the Röder Arch.


Der Seelbrunnen am Kapellenplatz in Rothenburg ob der Tauber, der zur Versorgung der Obdachlosen im Seelhaus gehörte, ein Fließwasserbrunnen mit ornamentiertem Steinbecken und Brunnensäule und der Rothenburger Minerva mit Wappen und Spiegel, ist nach 1600 entstanden. 

Er wurde 1626 erneuert und man blickt auf das Fachwerkhaus Am Haus Nr.6, mit Eingang zur >> AOK am Milchmarkt, << ist an der Kapellenplatzseite ein schöner Sinnspruch aufgemalt. Etwas weiter unten, am Haus Nr.5 war die ehemalige Talmudschule des >> Rabbi Meir Ben Baruch von Rothenburg << später das Seelhaus.

Die Straße bergab zur Hafengasse heißt Milchmarkt, früher “Büttelgasse“ nach dem Büttelhaus neben dem Markusturm und dem Röderbogen. Fotos: der Seelbrunnen mit dem Sinnspruch am Haus daneben und die Rothenburger Minerva auf der Brunnensäule.




Die ehemalige Büttelgasse >>  Die Milchmarkt Straße bergab zum Röderbogen  << und weiter zum Röderbrunnen und dem Rödertor.

Der Weiße Turm zur Weihnachtszeit  >>  der Seelbrunnen  <<  am Kapellenplatz
Ein Blick in die Hafengasse zum >> Markusturm und Röderbogen << mit dem Stadtarchiv und der Hafengasse

Der eigentliche Milchmarkt, wo Milcherzeugnisse feilgeboten wurden, war aber der Kapellenplatz mit einem Ziehbrunnen.

Die Schutzgöttin Minerva ist die Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes, der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit. Sie kommt aus der griechischen Mythologie und ist als Athene die Namensgeberin der Stadt Athen.

 

Ein Teil der >> Trinkwasserbrunnen << in Rothenburgs Altstadt mit dem  Wassermann

Ein schöner Blick  >> Georgengasse und Weißer Turm << mit dem Zugang zum Kapellenplatz.

 

 

 

 

 

Auf ihm befand sich im oberen Teil eine Marienkapelle, die einen “Annen Altar“ von Tilman Riemenschneider besaß und eine St.-Anna-Bruderschaft. Peter Kreglinger d.Ä. kaufte um 1404 die alte Synagoge und machte eine Marienkapelle daraus. Die Heilige Anna wurde in Rothenburg um 1500 verehrt, die Figurengruppe aus der abgebrochenen Marienkapelle befindet sich heute im Bode-Museum Berlin. Leider wurden die Häuser des Kapellenplatzes bei dem Bombenangriff am 31. März 1945 alle zerstört. Im Bild der Sinnspruch am Eck Haus Oben. Weiter unten folgt der >> Gasthof Butz << mit zwei Biergärten und guter Küche. Auf der anderen Seite findet man das Jakobsgässchen, die Abkürzung des >> Jakobsweg << von der Hafengasse zur Jakobskirche, um den Pilgergruppen den damals sehr belebten Marktplatz zu ersparen. Infos: Historiker Dr. Ludwig Schnurrer zu Brunnen und Skulptur, danke und Fotos: © Leo Wirth



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