Sonntag, 13. April 2014

Der Wasserturm in Schillingsfürst





A landmark and a beautiful motif of the city is the water tower in Schillingsfürst on the Frankenhöhe, a piece of technical history that shows the development of the water supply. The water tower built in 1902 in the Wilhelmine lighthouse style served the Schillingsfürst water supply until the seventies. 
 
Ein Wahrzeichen und ein schönes Motiv der Stadt ist der Wasserturm in Schillingsfürst auf der Frankenhöhe, ein Stück Technikgeschichte, das die Entwicklung der Wasserversorgung zeigt. 



Der 1902 errichtete Wasserturm im wilhelminischen Leuchtturmstil, diente bis in die siebziger Jahre der Schillingsfürster Wasserversorgung. 
 
Der Wasserturm prägt das Stadtbild und stellt schon etwas besonderes dar, ein eindrucksvoller Backsteinbau der im Inneren eine Wendeltreppe hat, die an Motiven des französischen Malers Michel Leroux vorbei bis nach oben führt. Er bringt jedem Besucher die Geschichte von Schillingsfürst und die der damaligen Wasserversorgung auf sehr interessante Weise malerisch nahe. Foto: © Leo Wirth
 
Beschreibungen sind auf der Webseite >> http://www.schillingsfuerst.de/startseite  << zu finden. 


Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps

 



Ein weiteres historisches Zeugnis der Technikgeschichte zur Wasserversorgung findet man im Brunnenhausmuseum, das eine einzigartige Ochsentretanlage aus dem Jahr 1702 hat und auf einer Webseite beschrieben ist > http://www.brunnenhausmuseum.de/

Die Ludwig-Dörfler-Galerie und das Heimatmuseum ist im Rothenblog beschrieben unter: http://rothenblog.blogspot.de/2014/02/ludwig-doerfler-galerie.html 

Ein Bericht zu Steinerne Steige in Schillingsfürst ist hier ebenfalls zu finden: http://rothenblog.blogspot.de/2014/02/steinerne-steige-in-schillingsfurst.html

Zu der berühmten > Burg Hoheneck < gibt es hier Infos 
 
 
 


Freitag, 11. April 2014

Das Plönlein in Rothenburg ob der Tauber




In der Unteren Schmiedgasse in Rothenburg ob der Tauber ist das bekannte Plönlein, mit der Straße durch den Siebersturm und weiter zur Spitalbastei, oder bergab zum Kobolzellertor und weiter in das Taubertal. 

Ein schönes Umfeld mit Fachwerkhäusern. Die Kobolzeller Steige mit dem Tor in das Taubertal ist eine Toranlage mit Innen- und Außentor, ein rechteckiger Torturm, im Kern frühes 14. Jh.; die Torbarbakane mit einem Mauererker des 14. Jahrhunderts.




Das Plönlein, ein kleiner dreieckiger Platz mit einem reizvollen, schmalen Fachwerkhaus mit Brunnen, ist das wohl bekannteste Bild Rothenburgs.
 
  

Der Brunnen in diesem historischen Ensemble gehörte zur wichtigen Wasserversorgung in dieser Zeit. Der Name Plönlein soll von dem lateinischen Wort “planum“ stammen, mit dem eine ebene Fläche bezeichnet wird. Dahinter, links steht der Siebersturm, früher auch Gebsattlertor genannt, ein quadratischer Torturm und ehemaliges  Stadttor an der Straße nach Gebsattel, aus dem 14. Jahrhundert. Zwischen dem  Plönlein und  dem Siebersturm, mit den umliegenden Geschäften ist immer was los, durch die anliegenden Hotels und natürlich das Plönlein Motiv selbst, herrscht reger Betrieb in der Gasse.



Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps

 

 

Im Taubertal >>>  Die Tauber zwischen dem Wildbad und der Eselsbrücke immer reizvoll <<< 

und 

das >>> Denkmal zur Erinnerung an die Esel <<< die das Mehl von den Mühlen herauf über die Eselsteige in die Stadt trugen.

 

Gleich hinter dem Brunnen, die Kobolzellersteig runter kommt man an der >> Weinstube Pöbel << vorbei durch das Kobolzeller Tor in das Taubertal.

 

 

 

 Vor der Eselsbrücke geht es zum >> Wildbad Rothenburg << mit schöner Parkanlage.

Das Plönlein gehört zu den >>> Trinkwasserbrunnen <<< in Rothenburg ob der Tauber.  

Einer der schönen Spazierwege ist >> Am Hirschenweg << von der Eich zum Kobolzeller Tor 

 

 

Dienstag, 8. April 2014

Topplerschlößchen im Taubertal


Below the castle garden in Rothenburg ob der Tauber is the romantic Toppler Castle, which you can visit, with the mill buildings and courtyards. The Mayor Heinrich Toppler read it to build in 1388 as a water palace modeled after the Roman nobility storms.



Im Taubertal nutzten zahlreiche Höfe und Betriebe die Wasserkraft der Tauber für ihre Anlagen und Mühlen.




 Es wurde nicht nur Getreide zu Mehl gemahlen, sondern auch im ausgehenden Mittelalter die Zutaten wie Holzkohle, Schwefel, Salpeter, die man zur Pulverherstellung brauchte. Außerdem gab es Pumpwerke wie die Bronnenmühle und an der Schandtauber eine Hammerschmiede.  


Die Steinmühle  und  Die Eselsbrücke bei der Steinmühle mit dem Denkmal für die Esel

Auch der Rudolf ist mit seinem schönen >> Landauer wieder unterwegs << und am Topplerschlößchen vorbei zu treffen. Zwischen der Steinmühle und der Doppelbrücke ist >> die Fischtreppe << zu sehen.



Unterhalb des Burggartens steht das romantische Topplerschlößchen, das man besichtigen kann, mit den Mühlengebäuden und Höfen. Der Bürgermeister Heinrich Toppler lies es sich 1388 bauen, als Wasserschlösschen nach dem Vorbild der romanischen Adelstürme. 



 
Des öfteren soll er hier mit König Wenzel geplaudert haben. Das wappengeschmückte Gebäude enthält noch die Einrichtung wie zu Lebzeiten Topplers. 

Die Weinberge an den Taubertalhängen existieren nicht mehr, bis auf einen am Südhang und die Straße führt von der Doppelbrücke kommend vorbei, an der Tauber entlang zur Eiswiese und der Barbarossabrücke. Der Taubertalweg mit den vielen reizvollen Ausblicken und den unterschiedlichen Stadtansichten ist gut zum Spazierengehen und das Topplerschlößchen mit der herrlichen Natur bietet echte Erholung.Bericht & Fotos: © Leo Wirth

Ein romantischer Blick auf die Tauber im Frühjahr und >> Vom Burggarten über die Eselssteige zu den Mühlen << im Taubertal

Kontakt - Topplerschlößchen im Taubertal:
91541 Rothenburg ob der Tauber, Taubertalweg 100,  Telefon: 09861-7358 bei Fam. Boas


Rothenburger Geschichte >> An der Weinsteige << nach Kobolzell und >> Das Topplerschlößchen << 

dazu Bilder >> Rothenburg und Vereine << im Flickr Album und >> Winterimpressionen aus Rothenburg << mit der Eiswiese



 Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest at Maps

 

Sonntag, 6. April 2014

Der Heringsbronnen in Rothenburg



Der Brunnen im Heringsbronnengäßchen von Rothenburg ob der Tauber diente den Händlern im Mittelalter, die von der Küste in Salzfässern kommenden Heringe zu entsalzen und zu waschen. Am Brunnen sind die Wappen der Stadt zur linken Seite und das Wappen der Comburger Grafen rechts davon. 







The fountain in the Herringsbronnengäßchen of Rothenburg ob der Tauber served the merchants in the Middle Ages to desalinate and wash the herring coming from the coast in salt barrels. At the fountain are the coats of arms of the city to the left and the coat of arms of the Comburg counts to the right. 
 
Der Brunnen zum Entsalzen der Heringe  der Heringsbronnen  mit einem langgezogenen Brunnenbecken und vier Becken zum Waschen, wurde im Jahre 1784 gebaut. 
Später um 1872 an die Westwand der  Franziskanerkirche versetzt. 


Direkt gegenüber befindet sich ein dreigeschossiges Giebelhaus in Fachwerk. Der Chronik nach wurde das Haus um 1534 erbaut und diente ursprünglich und über fast vier Jahrhunderte als Bauernhaus, bis es in einen Gasthof umgewandelt wurde. Unmittelbar hinter dem Heringsbronnengäßchen, mit Zugang in der Burggasse und in der Herrngasse, befindet sich der Burggarten von Rothenburg, ein schöner Park mit einmaligem Blick sowohl auf die Stadt, als auch in das liebliche Taubertal. Die Stadtrechte wurden ja im Jahre 1171 von Kaiser Friedrich Barbarossa verliehen, dessen Statue auf der gleichnamigen Brücke im Tal zu sehen ist.
 
 

 

Als Gabe der Liebe bietet Jesus seine eucharistische Gegenwart jedem an, der Hunger nach Gott hat.

Im Bild: die Gemeinde mit Pfarrer Harald Sassik an der Station I der Pfarrei, mit dem Baldachin und mit einem herrlichen Blick auf die Hänge des Taubertals. Bei schönem Wetter und strahlender Sonne wird die gute Stimmung der Feier sichtbar.

 
 
 
Taubertal >> An der Weinsteige << mit Blick zu den Kirchen
 
Ein schöner Blick >> Die Burggasse in Rothenburg << an der Burgmauer entlang und das  >> Portal zum Friedhof << dazu der >> Bildstock << an der Doppelbrücke im Taubertal 
 
 
Das Leben in und um Rothenburg mit >> Rothenburg ob der Tauber << bei pinterest im rothenblog



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Samstag, 5. April 2014

Das Rothenburger Tor in Bad Windsheim



Das Rothenburger Tor in Bad Windsheim stand an der Rothenburger Straße im Stadtmauerring, wo sich heute eine kleine Grünanlage befindet, in der auch der Frankenbrunnen steht.


Zur Erinnerung an das Tor und seinen Abbruch steht eine Säule mit der Jahreszahl 1884 am Rand der Straße, während auf der anderen Straßenseite die gleiche Säule steht und sozusagen eine Art Tor bildet, das an den Turm und die ehemalige Wehrmauer erinnern soll die es einmal hier gab. Die mittelalterliche Fortifikation oder Wehranlage in Windsheim, die erst 1872 teilweise erneuert wurde, war im Ganzen baufällig geworden. Die erste Stadtmauer wird 1302 urkundlich erwähnt, 1424 bis 1434 erfolgte eine Erweiterung der Stadtbefestigung und 1876 bis 1883 kam der Abbruch der Mauern und Tortürme. 

Die baufällig gewordenen Wehranlagen wurden abgerissen, denn die Einstürze häuften sich um 1875 und die Steine konnten zum Hausbau und zur Eisenbahnlinie verwendet werden. Der Rothenburger Torturm als letztes Zeugnis der Windsheimer Stadtmauer kam dann 1884 zum Abbruch. An dieses Datum sollen die beiden Säulen erinnern. Die Erhaltung der baufällig gewordenen Maueranlage und ihr Unterhalt kamen der Stadt teuer zu stehen,  auch wurden später größere Zufahrten nötig. An den Turm erinnern außer der Rothenburger Straße auch Straßennamen wie: Vorm Rothenburger Tor. Infos: Michael Schlosser und Manfred Gößwein.

Report & Photos © Leo Wirth in Rothenblog at Pinterest



An der Rothenburger Straße in Bad Windsheim, in dieser Anlage >> Der Frankenbrunnen << von einer Fürther Künstlerin entworfen

Unweit in der Illesheimer Straße 13 >> Euronics XXL << Hartmann in Bad Windsheim 

Feuchtwangen >> Oberes Tor << in die Rothenburger Straße und >> Das Rothenburger Tor in Dinkelsbühl << am Rothenburger Weiher.

Der Schlachthof in Rothenburg wurde umgebaut in ein >> Marktzentrum Rothenburg << mit schönen Geschäften und ausreichend Parkplätzen, ein Brothaus Kaffee mit Kinderspielplatz

In der Hofmannstraße in Bad Windsheim kann man >> BayWa Heizöl << bestellen und sich bei Herrn Riedel informieren.



Mittwoch, 2. April 2014

Das Wappen derer von Winterbach in Rothenburg ob der Tauber


There was a Senator Winterbach in Rothenburg city-state and at a house in the courtyard of Rothenburg ob der Tauber is a beautiful coat of arms stone of 1701. The headquarters of the Winterbach family was in the Herrngasse, in the house of today's Hotel Eisenhut, to the input the coat of arms is also located.



Im Klosterhof von Rothenburg ob der Tauber, befindet sich an der Seite eines Hauses ein aufwendiges, historisches Wappen derer von Winterbach. An dem in die Wand eingelassenen Wappenstein kann die Geschichte der Winterbachs in der Abfolge der Wappen und Hinweise studiert werden. 

Wie kommt dieser aufwendige Wappenstein an das Haus, wo doch die Winterbach's in der Herrngasse im Haus des heutigen Hotel Eisenhut ihren Sitz hatten? Ein Hinweis wäre, daß ein Senator Winterbach als Pfleger für das Kloster gegenüber eingesetzt war und daher eine Verbindung zu dem Haus gegeben wäre. Hinweis von Dr. Helmut Möhring. Also der Wappenstein dreier Ratsherren soll von 1701 sein und trägt die Inschrift: "IUSSU INCLYTI HUIUS CIVITATIS SENATUS, SUMPTIBUS COENOBY AEDIFICIUM HOCCE EST EXSTRUCTUM A.C, MDCCI CURATORIBUS CONSULIBUS DN. IOHANNE BERNHARDO DE WINTERBACH DN. NICOLAO WILHELMO DE SEYBOTHEN PRAEFECTO JOH: DANIELE RENGERO"





Eine weitere Erklärung zu Haus und Wappentafel liefert Herr Dr. Karl-Heinz Schneider, ein Heraldik Fachmann. Er meint: Ohne Zweifel handelt es sich um ein öffentliches Gebäude, wie Namen und Wappen der Pfleger und des Präfekten verraten. 

Das Datum 1701 führt in die Zeit der Erholung nach dem 30-jährigen Krieg. Hier wurde insbesondere im Bereich des Deutschherrnhauses in der Klingengasse viel gebaut. Im Jahre 1700 sind Bemühungen archivalisch greifbar, wonach die Stadt zur Behebung der Armut eine Stadtstrickerei einrichtete, diese Einrichtung könnte mit dem Gebäude am Klosterhof und der Wappentafel und mit dem Datum 1701 in Verbindung gebracht werden. Fotos: Oben, die Wappentafel am Haus Nr.12 an der linken Seite und  
das Wappen am
>> Hotel Eisenhut Rothenburg << in der Herrngasse 3-5/7 in  Rothenburg ob der Tauber.  


Info zu Wappen >> http://www.dr-bernhard-peter.de/ << und Reisen bei Travunity mit >> der Kirchgasse << zum Hotel Eisenhut



 Es gab einen Senator im Rothenburger Stadt-Staat 1669 - 1682  Curatoribus Consulibus/Johanne Bernardo de Winterbach. Wie so ein Senator aussah, kann man im Historiengewölbe mit Staatsverlies im Rathaus sehen, da steht einer in ganzer Größe neben einem Archivschrank.
Als weitere Mitglieder werden genannt: Johann Werner Winterbach zu Schäftersheim, erst Schultheiß zu Oberstetten dann 1524 Spitalmeister am Ort, gest. 1546, Sohn Wendel Winterbach. Dann eine Margarete Winterbach, 1646 vermählt mit Martin Hagen, einem Hohenlohischen Sekretär. Das Wappen von Winterbach ist in Blau ein silberner Wellenbalken schräg hoch, oben und unten begleitet von zwei goldenen Mondsicheln. Die Helmzier ein beiderseits wie der Schild ein offener Flug, dazwischen ein Arm, der ein Schwert in die Luft reckt. Foto: das Haus mit der Wappentafel im Klosterhof.



Die Familie Winterbach wurde 1695 geadelt. Dann noch das Wappen von Seyboth, der Vorfahr, Philipp Seyboth, Altbürgermeister von Rothenburg und Landvogt, wurde 1661 geadelt, dann Freiherren von Seyboth. Und das Wappen Renger: In Silber aus rotem Dreiberg wachsend eine schwarzgewandete Frau mit silbernen Haaren und silberner Halskrause, in der Rechten eine goldene Handwaage haltend.  

Literatur: Siebmachers Wappenbuch, Aschaffenburger Wappenbuch, Eugen Schöler, Historische Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999,  Link: www.degener-verlag.comhttp://www.degener-verlag.com/assets/s2dmain.html?http://www.degener-verlag.com/

 

Willi Sauer, Wolfgang Kootz, Rothenburg ob der Tauber, Stadtführer, Edm. von König-Verlag Heidelberg 1981, Dr. Bernhard Peter, von www.dr-bernhard-peter.de

 

Das interessante >> Museum für Stadtgeschichte im Rathaus << mit Aufbau der Stände

Von der Herrngasse nach unten zur Burggasse führt >> Das Pfäffleinsgässchen << eine der wirklich romantischen Gassen  





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